This article has been translated from English to German.
RORO steht für„RiskOn, Risk Off” (Risiko ein, Risiko aus).
RORO beschreibt ein Marktumfeld, in dem das Preisverhalten auf Veränderungen der Risikobereitschaft von Investoren und Händlern reagiert und von diesen beeinflusst wird.
Die Veränderung der Risikobereitschaft kommt meistens durch eine plötzliche Veränderung der globalen Wirtschaftsaussichten.
Früher wurden Finanzanlagen unabhängig voneinander nach ihren individuellen Merkmalen bewertet. Daher bewegten sich die Anlagen größtenteils unabhängig voneinander.
In der RORO-Ära haben sich die Zeiten geändert.
Finanzanlagen werden jetzt einfach in zwei Gruppen eingeteilt:
- Risikoarm
- Risikoreich
Wenn der Optimismus groß ist, schalten die Marktteilnehmer ihren Risikoschalter auf „Ein“ und gehen zu risikoreicheren Anlageklassen über.
Das heißt, wenn das Risiko als niedrig eingeschätzt wird, kaufen Händler eherrisikoreichere Vermögenswerte („Risiko ein“).
Wenn das Risiko als hoch eingeschätzt wird, neigen Händler dazu, risikoreiche Anlagen abzustoßen und stattdessenrisikoärmere Anlagen zu kaufen („Risk Off“).
Wenn also Optimismus in Pessimismus umschlägt, schalten die Marktteilnehmer ihren Schalter auf „Aus“.
Und wie eine Herde ziehen sie sich in sichere Anlageklassen zurück.
Das bedeutet, dass Vermögenswerte eher positiv oder negativ miteinander korrelieren, anstatt sich unabhängig voneinander zu entwickeln.
„Risk-on“-Vermögenswerte vs. „Risk-off“-Vermögenswerte
Hier ist eine Übersicht darüber, welche Vermögenswerte in „Risk On“- und „Risk Off“-Umgebungen gekauft oder gemieden werden.
| Umfeld | Long | Short oder meiden |
| Risiko |
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| Risikoaversion |
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Der „RORO-Handel”
Die Idee hinter dem RORO ist das Hin und Her zwischen Inflation und Deflation.
- Wenn man denkt, dass die inflationären Kräfte stärker werden, heißt es„Risiko ein”.
- Wenn deflationäre Kräfte an Boden zu gewinnen scheinen, wird„Risikoaversion“ betrieben.
Die Auswirkung von„Risk On, Risk Off“ ist eine höhere Volatilität und vor allem eine höhere Korrelation der Vermögenswerte.
Seit der großen Finanzkrise im Jahr 2008 gibt es einen zunehmenden Trend unter Marktteilnehmern, insbesondere institutionellen Anlegern/Händlern, Risiken zu kaufen („Risiko ein”), wenn Inflation die vorherrschende Erwartung für die Wirtschaft ist, und Risiken zu verkaufen („Risiko aus”), wenn Deflation die vorherrschende Erwartung für die Wirtschaft ist.
Da alle diese Marktteilnehmer ähnliche Arten von Geschäften tätigen, wird dies manchmal als „RORO-Handel“ bezeichnet.
Diese Massenbewegung großer Finanzinstitute, Hedgefonds und Händler, die „all in” oder „all out” bei Anlageklassen gehen, hat dazu geführt, dass viele Vermögenswerte stark korrelieren.