This article has been translated from English to German.

Risiko ist das Potenzial für finanzielle Verluste oder Unsicherheit in Bezug auf die Rendite einer Investition.

Es ist die Chance, dass die tatsächliche Rendite einer Investition anders ausfällt als erwartet.

Dieses Verlustpotenzial ist der Grund, warum Investitions- oder Handelsmöglichkeiten oft anhand des Verhältnisses zwischen Risiko und Ertrag bewertet werden.

Was ist Risiko?

Risiko bedeutet im Grunde genommen, dass man Geld verlieren oder die erwartete Rendite aus einer Investition oder einem Handel nicht erreichen könnte.

Risiko ist ein fester Bestandteil des Handels, aber Händler können es mit verschiedenen Strategien und Tools steuern.

Dazu gehören die Diversifizierung ihrer Einsätze, die Verwendung von Stop-Loss-Orders und der Handel nur mit Geld, dessen Verlust sie sich leisten können (auch als „Risikokapital” bezeichnet).

Ein gutes Risikomanagement kann helfen, mögliche Verluste zu verringern und den Handel langfristig berechenbarer und profitabler zu machen.

Welche verschiedenen Arten von Risiken gibt es?

Es gibt verschiedene Arten von Risiken, denen Trader ausgesetzt sind:

1. Marktrisiko

Das Marktrisiko, auch als systematisches Risiko bezeichnet, ist das Risiko, dass der gesamte Markt einbricht und damit den Wert praktisch aller Anlagen mit sich nach unten zieht. Es ist weitgehend unvermeidbar, da es auf allgemeine wirtschaftliche, politische oder gesellschaftliche Faktoren zurückzuführen ist.

Zum Beispiel können Nachrichten über politische Instabilität, globale Pandemien oder bedeutende politische Veränderungen zu einem weitreichenden Markteinbruch führen.

Denken Sie an die globale Finanzkrise im Jahr 2008. Ausgelöst durch den Zusammenbruch des US-Immobilienmarktes führte sie zu einem weltweiten Einbruch der Aktienmärkte, wodurch Anleger erhebliche Wertverluste in ihren Portfolios hinnehmen mussten.

2. Liquiditätsrisiko

Das Liquiditätsrisiko besteht in der potenziellen Unfähigkeit, eine Anlage schnell genug zu kaufen oder zu verkaufen, um einen Verlust zu verhindern oder zu minimieren.

Dies gilt insbesondere für wenig gehandelte oder Nischenmärkte, in denen es schwierig sein kann, einen Käufer oder Verkäufer zu finden.

Die mangelnde Liquidität kann zu Preismanipulationen führen oder dazu, dass du deine Position zu einem ungünstigen Preis auflösen musst.

Ein Beispiel hierfür wäre, wenn Sie in eine Small-Cap-Aktie investieren, die nicht in großen Mengen gehandelt wird. Wenn negative Nachrichten über das Unternehmen bekannt werden und Sie sich entscheiden, Ihre Aktien zu verkaufen, könnte es schwierig sein, Käufer zu finden, sodass Sie gezwungen sind, zu einem viel niedrigeren Preis als beabsichtigt zu verkaufen.

3. Kreditrisiko

Das Kreditrisiko oder Ausfallrisiko kommt ins Spiel, wenn ein Anleiheemittent oder ein anderer Schuldner seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt.

Wenn du in Unternehmens- oder Staatsanleihen investiert hast, besteht das Risiko, dass das Unternehmen seine Zinszahlungen oder sogar die Rückzahlung des Kapitals nicht leisten kann.

Wenn du zum Beispiel Anleihen eines Unternehmens hältst, das Insolvenz anmeldet, könnte das Unternehmen seine planmäßigen Zinszahlungen nicht leisten oder den Kapitalbetrag nicht zurückzahlen, was zu Verlusten für dich führen würde.

3. Operatives Risiko

Das operationelle Risiko umfasst Risiken, die aus verschiedenen operativen Fehlern wie Handelsstörungen, menschlichen Fehlern oder betrügerischen Aktivitäten entstehen. Es ist besonders relevant im Hochfrequenzhandel, wo Millisekunden die Handelsergebnisse beeinflussen können.

Ein bekanntes Beispiel ist der „Knight Capital-Vorfall” aus dem Jahr 2012, bei dem ein Softwarefehler in den Hochfrequenzhandelsalgorithmen des Unternehmens innerhalb von nur 45 Minuten zu einem Verlust von über 440 Millionen US-Dollar führte und schließlich zum Zusammenbruch des Unternehmens führte.

4. Inflationsrisiko

Das Inflationsrisiko ist das Risiko, dass die Rendite einer Investition nicht mit der Inflationsrate mithalten kann. Mit anderen Worten: Die Kaufkraft der Rendite deiner Investition könnte mit der Zeit aufgrund der Inflation sinken.

Wenn du zum Beispiel in eine Anleihe mit einer jährlichen Rendite von 2 % investierst, die Inflation aber bei 3 % liegt, sinkt der reale Wert – oder die Kaufkraft – deiner Investition effektiv.

5. Währungsrisiko

In der Welt des Devisenhandels ist das Währungsrisiko ein wichtiger Faktor. Es ist das Risiko, dass sich Wechselkursschwankungen negativ auf den Wert deiner Investition auswirken. Das betrifft nicht nur Devisenhändler, sondern auch Investoren, die internationale Investitionen halten.

Wenn zum Beispiel ein amerikanischer Investor Aktien in Europa besitzt und der Wert des Euro gegenüber dem US-Dollar fällt, erhält er beim Verkauf der Aktien und der Rückrechnung der Euro in Dollar weniger als erwartet, selbst wenn sich der Aktienkurs nicht verändert hat.