This article has been translated from English to German.

Der Begriff„Risk-on“beschreibt die Stimmung auf dem Markt, wenn Händler und Investoren auf dem Finanzmarkt Risiken eingehen.

In einem „Risk-on“-Umfeld wirst du feststellen, dass die Preise für risikoreiche Anlagen wie Aktien und Rohstoffe steigen und die Preise für sichere Anlagen wie den japanischen Yen und Gold fallen.

Das Gegenteil von „Risk on“ ist „Risk off“.

Man hört oft, dass Märkte als „Risk on“ oder „Risk off“ beschrieben werden.

Beide Begriffe sind Kurzformen für die globale Marktstimmung.

„RiskOn, Risk Off“ist auch als„RORO“bekannt.

Was bedeutet „Risiko bereit”?

Wenn die Marktteilnehmer optimistisch über die Wirtschaftsaussichten sind, treiben sie die Preise für risikoreichere Anlagen in die Höhe.

Das ist„Risiko ein“.

Wenn du hörst, dass Händler im „Risk On“-Modus sind, heißt das meistens, dass sie riskante Anlagen kaufen, oft mit Hebelwirkung.

Was bedeutet „Risk Off“?

Wenn die Marktteilnehmer pessimistisch über die Wirtschaftsaussichten sind oder unerwartete Nachrichten bekannt werden, die extrem negativ sind oder die Unsicherheit über die Zukunft erhöhen, wollen die Marktteilnehmer riskante Anlagen verkaufen und stattdessen sichere Anlagen kaufen.

Das ist„Risikoaversion“.

Wenn du hörst, dass Trader im „Risiko aus“-Modus sind, heißt das meistens, dass sie ihre Hebelwirkung reduzieren, riskante Anlagen verkaufen und „sicherere“ Anlagen kaufen oder sogar in Bargeld umwandeln.

Was sind typische „Risk-on“-Vermögenswerte?

Für Aktienhändler sind das Aktien aus Branchen, die stärker vom Wirtschaftswachstum abhängig sind.

Für Anleihehändler gelten Unternehmens- und Staatsanleihen mit niedrigerem Rating, aber höherer Rendite als „Risk-on“-Vermögenswerte.

Für Devisenhändler:

  • Rohstoffwährungen wie AUD, NZD, CAD und NOK.
  • Währungen aus Schwellenländern wie MXN, ZAR, TRY und BRL.

Für Rohstoffhändler: Industriemetalle wie Kupfer und Energieprodukte wie Öl.

Was sind typische „risikoreiche“ Anlagen?

Man sollte davon ausgehen, dass Aktien insgesamt Einbußen erleiden werden.

Ein guter Indikator ist es, sich US-Aktienindizes wie den S&P 500 und den DJIA anzusehen und zu prüfen, ob sie alle niedriger notieren, um zu bestätigen, wie stark die „Risikoaversion” ist.

Zu den „risikofreien“ Anlagen gehören US-Staatsanleihen und deutsche Bundesanleihen, da beide als (fast) risikofrei gelten.

Unter den Währungen tendieren der japanische Yen und der Schweizer Franken dazu, sich zu erholen, wenn Händler Carry Trades auflösen.

Carry Trades sind Geschäfte, bei denen japanische Yen zu einem niedrigen Zinssatz geliehen und dann zum Kauf von höher verzinslichen (risikoreicheren) Vermögenswerten in anderen Märkten verwendet werden.

Die Goldpreise steigen in der Regel, während die Renditen von Staatsanleihen sinken.