This article has been translated from English to German.

Ein zentrales Limit-Orderbuch („CLOB“) ist ein Handelsmodell, das auf einem transparenten System basiert, das Kundenaufträge (Gebote und Angebote) nach dem Prinzip „Preis-/Zeitpriorität“ zusammenführt.

Offene Kauf- oder Verkaufsangebote werden in einer Warteschlange gespeichert und nach Preis und Eingabezeit in einer Prioritätsreihenfolge ausgeführt.

Das Prinzip der Preis-/Zeitpriorität bezieht sich darauf, wie Aufträge für die Ausführung priorisiert werden.

Aufträge werden zunächst nach ihrem Preis geordnet. Anschließend werden Aufträge mit gleichem Preis nach dem Zeitpunkt ihrer Eingabe geordnet.

Der höchste („beste”) Kaufauftrag und der niedrigste („günstigste”) Verkaufsauftrag ergeben den besten verfügbaren Marktpreis.

Kunden können regelmäßig die Spanne zwischen Geld- und Briefkurs überbrücken und von einer kostengünstigen Ausführung profitieren. (Du kannst Limit-Aufträge „zwischen“ Geld- und Briefkurs eingeben.

) Sie können auch die Markttiefe oder den„Stack“sehen, in dem Kunden Kaufaufträge für verschiedene Größen und Preise auf der einen Seite und Verkaufsaufträge für verschiedene Größen und Preise auf der anderen Seite einsehen können.

Der CLOB ist per Definition komplett transparent, in Echtzeit, anonym und günstig in der Ausführung.

Die Verwendung eines CLOB ist bei hochstandardisierten Wertpapieren und kleinen Handelsgrößen üblich.

Im CLOB-Modell können Kunden direkt mit Händlern handeln, Händler können mit anderen Händlern handeln.

Und vor allem können Kunden anonym direkt mit anderen Kunden handeln.

CLOB vs. RFQ

Im Gegensatz zum CLOB-Ansatz gibt es die Handelsmethode „Request For Quote ” (RFQ).

RFQ ist ein asymmetrisches Handelsausführungsmodell.

Bei dieser Methode fragt ein Kunde eine begrenzte Anzahl von teilnehmenden Market Makern ab, die dem Kunden einen Geld-/Briefkurs („einen Markt“) anbieten.

Der Kunde kann nur„das Gebot annehmen”(an den Höchstbietenden verkaufen) oder„das Angebot annehmen”(vom günstigsten Verkäufer kaufen).

Es ist ihm nicht erlaubt, innerhalb der Geld-Brief-Spanne zu handeln und zu versuchen, seine Ausführungsgebühren zu senken.

Im Gegensatz zum CLOB-Modell können Kunden nur mit Händlern handeln. Sie können nicht mit anderen Kunden handeln.

Und vor allem können sie selbst keine Märkte schaffen.

Die Kosten für die Handelsausführung sind niedriger, wenn mehr Marktteilnehmer um den Orderfluss konkurrieren können, als wenn Orders an eine begrenzte Anzahl von Market Makern mit (möglicherweise) nicht wettbewerbsfähigen Kursen weitergeleitet werden.