This article has been translated from English to German.
Ein Auftrag ist eine Anweisung zum Kauf oder Verkauf an einem Handelsplatz, wie zum Beispiel einer Aktien-, Rohstoff- oder Terminbörse.
Sie kann über einen Broker, manuell oder elektronisch ausgeführt werden.
Aufträge werden normalerweise mit Handelsalgorithmen für große Aufträge oder von Händlern für kleinere Aufträge erteilt.
Verschiedene Arten von Handelsaufträgen
1. Marktorder
Eine Marktorder ist eine Order zum Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers zum besten verfügbaren aktuellen Marktpreis.
Sie wird oft sofort ausgeführt, sofern es willige Käufer und Verkäufer gibt.
Wenn zum Beispiel auf dem Devisenmarkt der aktuelle EUR/USD-Wechselkurs 1,2100 ist und du eine Marktorder zum Kauf von EUR/USD gibst, wird deine Order ungefähr zu diesem Preis ausgeführt, vorausgesetzt, es gibt einen Verkäufer.
2. Limit-Order
Eine Limit-Order ist eine Anweisung, ein Wertpapier zu einem bestimmten oder einem günstigeren Preis zu handeln.
Eine Kauf-Limit-Order wird zum Limitpreis oder darunter ausgeführt, eine Verkaufs-Limit-Order zum Limitpreis oder darüber.
Nehmen wir zum Beispiel an, dass das Währungspaar GBP/USD gerade bei 1,4000 gehandelt wird. Du glaubst aber, dass der Kurs wieder steigen wird, wenn er 1,3950 erreicht.
Du könntest eine Kauf-Limit-Order bei 1,3950 platzieren. Wenn der Kurs auf dieses Niveau fällt, würde deine Handelsplattform automatisch eine Kauforder zu diesem Preis ausführen.
3. Stop-Order
Eine Stop-Order oder Stop-Loss-Order ist eine Order zum Kauf oder Verkauf einer Aktie, sobald ein bestimmter Preis, der sogenannte Stop-Preis, erreicht ist.
Wenn der Stop-Kurs erreicht ist, wird die Stop-Order zu einer Marktorder.
Angenommen, du hältst eine Long-Position auf USD/JPY bei 109,50, möchtest aber deine potenziellen Verluste begrenzen. Du könntest eine Stop-Order bei 109,00 setzen.
Wenn der Kurs auf 109,00 fällt, wird deine Stop-Order ausgelöst und wird zu einer Marktorder, um deine Position zum besten verfügbaren Preis zu verkaufen.
4. Stop-Limit-Order
Eine Stop-Limit-Order ist eine Mischform, die sowohl Stop- als auch Limit-Order-Merkmale hat.
Wenn der Stop-Kurs erreicht ist, wird die Order zu einer Limit-Order, die zu dem festgelegten Limitkurs oder besser ausgeführt wird.
Nehmen wir zum Beispiel an, du hast eine Short-Position auf EUR/GBP bei 0,8600 und glaubst, dass der Kurs steigen wird, wenn er 0,8650 erreicht.
Um mögliche Verluste zu begrenzen, könntest du eine Stop-Limit-Order mit einem Stop-Kurs von 0,8650 und einem Limit-Kurs von 0,8660 platzieren. Wenn der Kurs 0,8650 erreicht, wird deine Order zu einer Limit-Order zum Kauf zu 0,8660 oder besser.
5. Good 'til Cancelled (GTC)
Eine GTC-Order bleibt im System, bis der Trader sie storniert oder die Order ausgeführt wird.
Diese Art von Order kann je nach den Richtlinien der Handelsplattform monatelang oder sogar jahrelang bestehen bleiben.
Wenn du erwartest, dass USD/CAD irgendwann in der Zukunft 1,3000 erreichen wird, aber derzeit bei 1,2500 gehandelt wird, könntest du eine GTC-Order bei 1,3000 setzen.
Deine Order bleibt im System, bis der Kurs 1,3000 erreicht oder du die Order stornierst.
6. Tagesorder
Eine Tagesorder ist nur an dem Tag gültig, an dem sie aufgegeben wurde. Wenn sie an diesem Tag nicht ausgeführt wird, verfällt die Order.
Die Bedeutung des Verständnisses von Orders
Für Trader ist es super wichtig, die verschiedenen Ordertypen zu verstehen, weil jeder Typ einen einzigartigen Einfluss auf die Handelsergebnisse hat.
Jede bietet bestimmte Vorteile und passt zu unterschiedlichen Handelsstrategien. Marktorders sind zum Beispiel am besten für eine schnelle Ausführung, während Limit- und Stop-Orders mehr Kontrolle über den Einstiegspreis bieten.
Auf dem schnelllebigen Devisenmarkt kann die Art der platzierten Order oft über Gewinn oder Verlust entscheiden.
Wenn du weißt, wie man verschiedene Ordertypen einsetzt, kannst du deine Strategien optimieren und potenzielle Risiken besser managen.
Risikomanagement
Aufträge sind zwar ein wichtiges Instrument zur Umsetzung Ihrer Handelsstrategie, aber Sie sollten nicht vergessen, dass sie auch ein wesentlicher Bestandteil des Risikomanagements sind.
Insbesondere Stop- und Limit-Orders können dabei helfen, sich vor ungünstigen Marktbewegungen zu schützen, Gewinne zu sichern oder Verluste zu begrenzen.
Allerdings kann keine Order das Risiko vollständig ausschließen, vor allem nicht in volatilen Märkten, in denen Preise schnell springen oder sich schnell bewegen können.
Es ist wichtig, die Verwendung von Orders mit anderen Risikomanagementtechniken wie Positionsgröße und Portfoliodiversifizierung zu kombinieren.