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Mit Limit-Orders können Händler einen gewünschten Preis angeben, zu dem sie eine Position eingehen oder verlassen möchten.

Mit dieser Art von Order haben Händler mehr Kontrolle über den Ausführungspreis, sodass sie Slippage minimieren und potenzielle Gewinne maximieren können.

Was ist eine Limit-Order?

Eine Limit-Order ist eine Order, die entweder zum Kauf unterhalb des Marktpreises oder zum Verkauf oberhalb des Marktpreises zu einem bestimmten Preis platziert wird.

Sie ist eine Anweisung an Ihren Broker, einen Handel zu einem bestimmten Kurs auszuführen, der günstiger ist als der aktuelle Marktpreis.

Limit Order

Der blaue Punkt ist der aktuelle Preis.

Schau dir an, wie die grüne Linie unter dem aktuellen Preis liegt. Wenn du hier eine KAUF-Limit-Order platzierst, muss der Preis erst hierher fallen, damit sie ausgelöst wird.

Beachte, dass die rote Linie über dem aktuellen Preis liegt. Wenn du hier eine Limit-Order zum Verkauf platzierst, muss der Preis erst hierher steigen, damit sie ausgelöst wird.

Limit-Orders unterscheiden sich von Markt-Orders, die deinen Broker anweisen, einen Handel zum aktuell besten verfügbaren Preis auszuführen .

Mit Limit-Orders kannst du den Mindestpreis, zu dem du verkaufst, oder den Höchstpreis, zu dem du kaufst, festlegen.

Wenn du eine Order eröffnen möchtest, um einen Vermögenswert zu einem Preis zu kaufen oder zu verkaufen, der ungünstiger ist als der aktuelle Marktpreis, verwendest du eine Stop-Order.

Es gibt zwei Arten von Limit-Orders

  1. Einstiegsaufträge (die eine neue Position eröffnen)
  2. Schließaufträge (die eine offene Position beenden)

Mit beiden können Trader einen Trade automatisch auf einem bestimmten Niveau ausführen, anstatt ständig den Kurs eines Basiswerts zu verfolgen.

Beispiel für eine Einstiegs-Limit-Order

Nehmen wir an, EUR/USD wird gerade zu 1,1050 gehandelt. Du möchtest short gehen, wenn der Preis 1,2070 erreicht.

Du kannst entweder vor deinem Monitor sitzen und warten, bis der Kurs 1,1070 erreicht (und dann eine Verkaufsmarktorder platzieren).

Oder du legst eine Verkaufs-Limit-Order bei 1,1070 fest (dann kannst du dich von deinem Computer entfernen, um deinen Tanzkurs zu besuchen).

Wenn der Kurs auf 1,1070 steigt, führt deine Forex-Handelsplattform automatisch einen Verkaufsauftrag zum besten verfügbaren Preis aus.

Diese Art von Order verwendest du, wenn du glaubst, dass sich der Kurs umkehren wird, sobald er den von dir festgelegten Kurs erreicht!

Eine Limit-Order zum KAUF zu einem Preis unter dem aktuellen Marktpreis wird zu einem Preis ausgeführt, der dem angegebenen Preis entspricht oder darunter liegt.

Eine Limit-Order zum VERKAUF zu einem Preis über dem aktuellen Marktpreis wird zu einem Preis ausgeführt, der dem angegebenen Preis entspricht oder darüber liegt.

Wann solltest du eine Limit-Order verwenden?

Du solltest Limit-Orders verwenden, wenn du es nicht eilig hast, zu kaufen oder zu verkaufen.

Im Gegensatz zu Marktorders werden Limit-Orders nicht sofort ausgeführt, sodass du warten musst, bis dein Geld-/Briefkurs erreicht ist.

Mit Limit-Orders kannst du bessere Verkaufs- und Kaufpreise erzielen und sie werden in der Regel auf wichtigen Unterstützungs- und Widerstandsniveaus platziert.

Vorteile von Limit-Orders

  • Preiskontrolle: Mit Limit-Orders können Trader den genauen Preis festlegen, zu dem sie eine Position eingehen oder verlassen möchten, und so den Ausführungspreis und potenzielle Gewinne besser kontrollieren.
  • Reduzierte Slippage: Durch die Angabe eines genauen Preisniveaus können Händler das Risiko von Slippage minimieren, das auftritt, wenn eine Order zu einem schlechteren Preis als dem beabsichtigten Preis ausgeführt wird.
  • Risikomanagement: Limit-Orders können als Teil einer Risikomanagementstrategie verwendet werden, um vordefinierte Ein- und Ausstiegspunkte festzulegen, wodurch Händler ihre Investitionen schützen und Gewinne sichern können.

Nachteile von Limit-Orders

  1. Unsicherheit bei der Ausführung: Da Limit-Orders erst ausgeführt werden, wenn der Marktpreis das festgelegte Limit erreicht, gibt es keine Garantie, dass die Order ausgeführt wird. Dies kann zu verpassten Handelsmöglichkeiten führen, wenn sich der Markt schnell bewegt und das gewünschte Preisniveau nicht erreicht wird.
  2. Langsameres Ausführen: Limit-Orders können länger dauern als Market-Orders, weil sie von den Marktbedingungen und der Verfügbarkeit von Käufern oder Verkäufern zum angegebenen Preis abhängen.
  3. Teilausführungen: In manchen Fällen kann eine Limit-Order teilweise ausgeführt werden, wenn nicht genug Liquidität zum gewünschten Preis vorhanden ist. Das kann dazu führen, dass der Trader eine kleinere Position hält als ursprünglich beabsichtigt.

Zusammenfassung

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Limit-Orders Tradern mehr Kontrolle über ihren Ausführungspreis geben, sodass sie Slippage minimieren und potenzielle Gewinne maximieren können.

Eine Limit-Order ist eine Art Handelsorder, die einen Broker anweist, ein Finanzinstrument zu einem bestimmten Preis oder besser zu kaufen oder zu verkaufen.

Mit diesen Orders können Trader einen Höchstpreis für Kauforders oder einen Mindestpreis für Verkaufsorders festlegen und so den Ausführungspreis besser kontrollieren.

Sie können auch ein effektives Risikomanagement-Tool sein, das Tradern hilft, vordefinierte Ein- und Ausstiegspunkte festzulegen.

Limit-Orders haben jedoch einige potenzielle Nachteile, wie z. B. Unsicherheit bei der Ausführung, langsamere Ausführung und die Möglichkeit von Teilausführungen.

Um diese Risiken zu minimieren, solltest du die Marktbedingungen sorgfältig beobachten, gegebenenfalls andere Ordertypen in Betracht ziehen und deine Strategien auf der Grundlage deiner Erfahrungen und Marktanalysen kontinuierlich verfeinern.