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Optionsskew ist das Muster, bei dem die impliziten Volatilitäten von Optionen mit unterschiedlichen Ausübungspreisen nicht übereinstimmen, selbst wenn es sich um Optionen auf denselben Basiswert mit demselben Verfallsdatum handelt.

Normale vs. verzerrte Volatilitätsfläche

Bei einer normalen (oder flachen) Volatilitätsfläche wird angenommen, dass die implizite Volatilität für alle Ausübungspreise eines bestimmten Verfallsdatums gleich ist.

In der Realität variieren die impliziten Volatilitäten jedoch häufig, was zu einer„Skew”-oder„Smile”-Formführt, wenn sie gegen die Ausübungspreise aufgetragen werden.

Arten von Optionsskew

1. Volatilitäts-Smile

  • Bei einem Volatilitäts-Smile sind die impliziten Volatilitäten für Optionen mit Ausübungspreisen deutlich über (tief aus dem Geld liegende Calls oder tief im Geld liegende Puts) oder unter (tief im Geld liegende Calls oder tief aus dem Geld liegende Puts) dem aktuellen Kurs des Basiswerts höher.
  • At-the-Money-Optionen haben in der Regel niedrigere implizite Volatilitäten als Deep-in-the-Money- oder Out-of-the-Money-Optionen.

2. Volatilitäts-Skew

  • Bei einem Volatilitäts-Skew sind die impliziten Volatilitäten entweder für Optionen im Geld (Calls mit niedrigem Ausübungspreis oder Puts mit hohem Ausübungspreis) oder für Optionen aus dem Geld (Calls mit hohem Ausübungspreis oder Puts mit niedrigem Ausübungspreis) höher, aber nicht für beide.
  • Dies führt zu einer asymmetrischen oder verzerrten Volatilitätsfläche.

Ursachen für Options-Skew

Options-Skew entsteht durch verschiedene Faktoren:

  • Erwartungen der Marktteilnehmer: Erwartungen hinsichtlich zukünftiger Preisbewegungen und des Potenzials für extreme Ereignisse oder Sprünge im Preis des Basiswerts.
  • Angebots- und Nachfragedynamik: Beeinflusst durch Hedging-Aktivitäten, spekulativen Handel und die Risikomanagementstrategien der Market Maker.