This article has been translated from English to German.

Ein elektronischer Market Maker ist ein Unternehmen, das Preise an elektronischen Handelsplätzen (E-Trading) anbietet und ständig Limit-Orders zum Kauf oder Verkauf abgibt.

Es sorgt für Liquidität für Händler, die sofortige Ausführungen über marktfähige Aufträge brauchen.

Einige elektronische Market Maker streamen auch kontinuierlich Preise, entweder direkt oder indirekt (über elektronische Plattformen).

Wenn du nicht weißt, wie ein elektronischer Market Maker einen Handel abwickelt, hier eine vereinfachte Darstellung des Ablaufs:

  1. Die aktuellen Marktkurse werden erfasst.
  2. Risikoalgorithmen werden angewendet.
  3. Die Bank überträgt Zwei-Wege-Kurse über ihre Plattform oder API an die Kunden.
  4. Die Kunden machen einen Trade.
  5. Der Desk der Bank übernimmt das andere Risiko und bestätigt den Handel.
  6. Das Risiko wird intern, durch einen anderen Kunden oder durch Absicherung ausgeglichen.
  7. Der Prozess wiederholt sich.

Viele Details wurden oben ausgelassen, aber es handelt sich um einen einfachen Überblick über den eFX-Desk (elektronischer Devisenhandel) einer Bank.

Dieser Prozess läuft im Millisekundenbereich ab, wobei die Kurse ständig aktualisiert, die Spreads an die Marktbedingungen angepasst und das angemessene Risikoniveau beibehalten werden.

All das passiert gleichzeitig für Hunderte von Kunden über 50 Währungspaare und 550 Cross-Währungspaare.

Zum größten Teil ist alles auf einem eFX-Desk automatisiert.

Die versendeten Kurse können manuell an den Markt angepasst werden, wenn das Modell die Kurse nicht richtig bestimmt.

Die Hunderttausenden von Kursen, die im Laufe des Tages verschickt werden, werden normalerweise durch die Risikoalgorithmen der Bank bestimmt, die von der Quant-Abteilung eingerichtet wurden.

Als Market Maker haben Sie kein Mitspracherecht, welches Risiko in Ihr Buch aufgenommen wird, nachdem Sie Ihre Kurse an den Kunden gesendet haben.

Bei eFX hast du, wenn die Kurse automatisiert sind, noch weniger Kontrolle darüber, wann sich dein Risiko ändert.

Die Aufgabe eines eFX-Händlers besteht in erster Linie darin, das Währungsrisiko zu steuern.

Es ist zwar unmöglich, zu wissen, welche Risiken dein Buch in Zukunft haben könnte, aber der Vorteil eines eFX-Market-Makers besteht darin, dass auch viele ausgleichende Risiken in dein Buch aufgenommen werden.

Nimm zwei Kundengeschäfte, die im Abstand von 200 Millisekunden eingehen.

Einer will 1.000.000 EUR/USD kaufen und der andere will 500.000 EUR/USD verkaufen.

Als Market Maker übernimmst du die andere Seite des Handels, sodass dein Risiko bei 1.000.000 EUR/USD Short und 500.000 EUR/USD Long liegt.

Du hast eine Netto-Short-Position von 500.000 EUR/USD.

Höchstwahrscheinlich hat sich der Markt in diesen 200 Millisekunden nicht um mehr als den Spread verändert, sodass dein Buch den Spread auf 500.000 EUR/USD verdient und du nun das Risiko deiner Short-Position von 500.000 EUR/USD verwalten musst.

Nimm das obige Beispiel und wende es tausende Male am Tag auf Trades an, die zwischen 1 Million und 100 Millionen Einheiten umfassen und sich auf über 50 Währungspaare verteilen.

Du bekommst langsam ein Gefühl dafür, dass es bei der Tätigkeit als eFX-Market-Maker mehr um das ganzheitliche Portfoliorisiko und Makrotrends geht als um das Risiko eines einzelnen Handelsgeschäfts.