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Ein Commodity Trading Advisor (CTA) ist jemand oder eine Firma, die individuelle Tipps zum Kauf und Verkauf von Terminkontrakten, Optionen auf Terminkontrakte oder bestimmten Devisenkontrakten gibt.

Commodity Trading Advisors müssen sich als Commodity Trading Advisor (CTA) registrieren lassen, wie es die National Futures Association, die Selbstregulierungsorganisation der Branche, vorschreibt.

Ein CTA ist ähnlich wie ein Finanzberater, nur dass die CTA-Bezeichnung speziell für die Beratung im Zusammenhang mit dem Rohstoffhandel gilt.

CTAs sind:

  • Reguliert durch:
    • Die SEC regelt Aktien und Anleihen
    • Die CFTC regelt börsengehandelte Futures- und Optionsprodukte sowie Devisen
  • Registriert durch die CFTC und Mitglieder der National Futures Association (NFA).

Um die CTA-Registrierung zu bekommen, muss der Antragsteller bestimmte Anforderungen erfüllen.

Commodity Trading Advisors (CTAs) sind professionelle Anlageverwalter, ähnlich wie Portfoliomanager bei Investmentfonds, die versuchen, von den Bewegungen auf den globalen Finanz-, Rohstoff- und Devisenmärkten zu profitieren, indem sie in börsengehandelte Futures und Optionen sowie OTC-Terminkontrakte investieren.

Im Allgemeinen ist die CTA-Registrierung sowohl für die Geschäftsführer eines Unternehmens als auch für alle Mitarbeiter erforderlich, die Aufträge von der Öffentlichkeit entgegennehmen oder diese beraten.

Eine CTA-Registrierung ist erforderlich, um Beratung zu allen Formen von Rohstoffinvestitionen, einschließlich Terminkontrakten, Forwards, Optionen und Swaps, zu leisten.

Anlagen in Rohstoffen sind oft mit einem erheblichen Hebel verbunden und erfordern daher ein höheres Maß an Fachwissen, um richtig zu handeln und gleichzeitig das Risiko großer Verluste zu vermeiden.

Die Vorschriften für Rohstoffhandelsberater gehen auf die späten 1970er Jahre zurück, als Rohstoffmarktinvestitionen für Privatanleger zugänglicher wurden.

Im Allgemeinen ist ein CTA-Fonds ein Hedgefonds, der Terminkontrakte einsetzt, um sein Anlageziel zu erreichen.

CTA-Fonds nutzen verschiedene Handelsstrategien, um ihre Anlageziele zu erreichen, darunter systematischer Handel und Trendfolge.

Gute Fondsmanager verwalten ihre Anlagen aber aktiv und nutzen dazu diskretionäre Strategien wie Fundamentalanalysen in Verbindung mit systematischem Handel und Trendfolge.

Wie unterscheiden sich CTAs?

CTAs verwalten die Vermögenswerte ihrer Kunden in der Regel mithilfe eines proprietären Handelssystems oder einer diskretionären Methode, die Long- oder Short-Positionen in Terminkontrakten in Bereichen wie Metallen (Gold, Silber), Getreide (Sojabohnen, Mais, Weizen) einbezieht. Aktienindizes (S&P-Futures, Dow-Futures, Nasdaq-100-Futures), Agrarrohstoffe (Baumwolle, Kakao, Kaffee, Zucker) sowie Devisen und US-Staatsanleihen-Futures.

Es gibt verschiedene Handelsmethoden, um Handelsmöglichkeiten zu erkennen und Risikomanagementstrategien umzusetzen.

Nach jahrelangem Handel und Testen von Methoden behalten CTAs durch einen systematischen oder diskretionären Ansatz eine disziplinierte Handelsnische bei.

  • Technisch vs. fundamental
  • Systematisch vs. diskretionär
  • Handelsstile
    • Trendfolge
    • Gegen den Trend
    • Arbitrage
    • Optionen schreiben oder verkaufen
    • Globaler Makro-/Fundamentalanalyse-Fokus
  • Kurzfristig, mittelfristig und langfristig
  • Schwellenländer vs. Industrieländer

CTAs vs. Hedgefonds

Ein CTA handelt mit Futures und Währungen, während ein Hedgefonds mit einer größeren Bandbreite an Wertpapieren handeln kann.

Außerdem muss man bei einer Investition in einen Hedgefonds das ganze Kapital in den Hedgefonds einzahlen, während man bei einem CTA nur das Geld für die Margen bereitstellen muss.

Der CTA ist ein „Berater” und kein „Fonds”.

CTAs sind im Grunde Managed-Futures-Strategien (weil der Handel mit Warenterminkontrakten viel einfacher und kostengünstiger ist als der Handel mit tatsächlichen Waren), und Managed Futures sind in der Regel als Hedgefonds-Struktur aufgebaut, weil das den Eigentümern höhere Gebühren bei einer geringeren Kapitalbasis als beispielsweise bei einem Investmentfonds ermöglicht.

Technisch gesehen sind Managed Futures eine breitere Kategorie als CTAs, weil Managed Futures auch Futures auf Finanzprodukte wie Aktien, Aktienindizes und festverzinsliche Produkte umfassen können, die technisch gesehen keine Rohstoffe sind.

Einige traditionelle CTAs haben sich jedoch effektiv zu Managed Futures gewandelt, weil die Möglichkeit, Finanz-Futures zu handeln, die Diversifizierung verbessert und die Renditen steigern kann.

Aus historischen Gründen werden diese Unternehmen aber vielleicht immer noch als CTAs bezeichnet.