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Die Managed-Futures-Strategie ist ein alternativer Anlageansatz, bei dem man in professionell verwaltete Portfolios von Terminkontrakten investiert.

Futures-Kontrakte sind Verträge, bei denen man sich verpflichtet, einen Vermögenswert zu einem festgelegten Preis zu einem späteren Zeitpunkt zu kaufen oder zu verkaufen.

Managed-Futures-Strategien können für den Handel mit verschiedenen Anlageklassen wie Aktien, Anleihen, Währungen und Rohstoffen genutzt werden.

Diese Strategien werden normalerweise von Commodity Trading Advisors (CTAs) oder spezialisierten Hedgefonds umgesetzt, die systematische, regelbasierte Handelsmethoden nutzen, um von Preistrends und Marktineffizienzen zu profitieren.

Managed Futures bieten Anlegern das Potenzial für Diversifizierung, eine geringe Korrelation zu traditionellen Vermögenswerten und die Möglichkeit, in verschiedenen Marktumfeldern Gewinne zu erzielen.

Was sind Commodity Trading Advisors (CTAs)?

Commodity Trading Advisors (CTAs) sind professionelle Vermögensverwalter, die sich auf den Handel an verschiedenen Finanz- und Rohstoffmärkten unter Verwendung systematischer, regelbasierter Methoden spezialisiert haben.

CTAs verwalten Kundenvermögen, in der Regel innerhalb von Managed-Futures-Fonds, indem sie eine Vielzahl von Handelsstrategien anwenden, um in unterschiedlichen Marktumfeldern Renditen zu erzielen.

CTAs handeln hauptsächlich mit Terminkontrakten, bei denen es sich um standardisierte Vereinbarungen zum Kauf oder Verkauf eines bestimmten Vermögenswerts zu einem im Voraus festgelegten Preis und Termin in der Zukunft handelt.

Diese Kontrakte können auf verschiedenen Basiswerten basieren, darunter Rohstoffe (wie Agrarprodukte, Metalle und Energie), Währungen, Aktien und festverzinsliche Wertpapiere.

CTAs werden in der Regel von der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) in den Vereinigten Staaten reguliert und müssen außerdem bei der National Futures Association (NFA) registriert sein.

Diese Aufsichtsbehörden stellen sicher, dass CTAs strenge ethische und professionelle Standards einhalten, transparente Berichterstattungspraktiken pflegen und im besten Interesse ihrer Kunden handeln.

Wichtige Merkmale der Managed-Futures-Strategie

  • Diversifizierte Anlageklassen: Managed-Futures-Strategien handeln mit einer breiten Palette von Anlageklassen, darunter Rohstoffe, Währungen, Aktien und festverzinsliche Wertpapiere. Durch die Diversifizierung über mehrere Märkte hinweg können Managed Futures dazu beitragen, das Portfoliorisiko zu reduzieren und ein breiteres Spektrum an Chancen zu nutzen.
  • Systematischer Handelsansatz: Managed-Futures-Fonds setzen in der Regel auf systematische Handelsmethoden und nutzen quantitative Modelle und Algorithmen, um Handelssignale zu identifizieren und Trades auszuführen. Dieser regelbasierte Ansatz hilft dabei, menschliche Emotionen und Vorurteile aus dem Entscheidungsprozess herauszunehmen, was zu disziplinierteren und konsistenteren Anlageentscheidungen führt.
  • Aktives Risikomanagement: CTAs und Managed-Futures-Fonds legen großen Wert auf Risikomanagement und nutzen Techniken wie Positionsgrößenbestimmung, Stop-Loss-Orders und Portfoliodiversifizierung, um Risiken zu steuern und Kapital zu schützen.

Vorteile der Managed-Futures-Strategie

  • Portfoliodiversifizierung: Managed-Futures-Strategien weisen historisch gesehen eine geringe Korrelation zu traditionellen Anlageklassen wie Aktien und Anleihen auf. Diese Nichtkorrelation kann wertvolle Diversifizierungsvorteile bieten und dazu beitragen, das Gesamtrisiko des Portfolios zu reduzieren.
  • Potenzial für absolute Renditen: Managed-Futures-Strategien zielen darauf ab, unabhängig von den Marktbedingungen positive Renditen zu erzielen, was sie für Anleger attraktiv macht, die eher absolute Renditen als relative Performanceanstreben .
  • Anpassungsfähigkeit an Marktbedingungen: Managed-Futures-Fonds verwenden systematische Methoden, die sich an veränderte Marktbedingungen anpassen können, sodass sie von verschiedenen Marktumfeldern profitieren können, darunter Trend- und Nicht-Trend-Phasen sowie Phasen hoher und niedriger Marktvolatilität.

Herausforderungen der Managed-Futures-Strategie

  • Komplexität und Fachwissen: Managed-Futures-Strategien können komplex sein und erfordern ein tiefes Verständnis quantitativer Methoden, der Marktdynamik und von Risikomanagementtechniken. Daher sind sie eher für professionelle und institutionelle Anleger als für Privatanleger geeignet.
  • Hohe Gebühren und Kosten: Managed-Futures-Fonds erheben oft relativ hohe Gebühren im Vergleich zu anderen Anlageinstrumenten, wie z. B. Verwaltungsgebühren und leistungsabhängige Gebühren. Darüber hinaus kann der mit Managed-Futures-Strategien verbundene häufige Handel zu höheren Transaktionskosten führen, die die Renditen schmälern können, wenn sie nicht sorgfältig verwaltet werden.
  • Kurzfristige Underperformance: Managed-Futures-Strategien können Phasen kurzfristiger Underperformance durchlaufen, insbesondere in Zeiten geringer Marktvolatilität oder plötzlicher Marktumschwünge. Anleger müssen eine langfristige Perspektive und Geduld mitbringen, um von den potenziellen Vorteilen von Managed-Futures-Strategien zu profitieren.

Zusammenfassung:

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Managed-Futures-Strategie ein alternativer Anlageansatz ist, der sich auf den Handel mit diversifizierten Anlageklassen durch systematische, regelbasierte Methoden konzentriert.

Diese Strategie bietet das Potenzial für eine Portfoliodiversifizierung, eine Nichtkorrelation mit traditionellen Vermögenswerten und die Möglichkeit, unter verschiedenen Marktbedingungen Gewinne zu erzielen.

Managed Futures können jedoch komplex sein und erfordern Fachwissen, um sie effektiv umzusetzen.

Außerdem müssen Anleger bei der Bewertung von Managed-Futures-Strategien Gebühren, Kosten und das Potenzial für kurzfristige Underperformance sorgfältig abwägen.