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Wie bei den meisten anspruchsvollen Unternehmungen kann auch das Trading viel Druck und Stress mit sich bringen.

Hier sind ein paar häufige Gründe für Trading-Ängste und wie du damit umgehen kannst.

1. Unrealistische Erwartungen

Die meisten Trading-Neulinge fallen auf die Vorstellung herein, dass ein erfolgreicher Trader ein luxuriöses Leben in einem Penthouse führt, einen Sportwagen fährt und auf einer Yacht mit Geld um sich wirft.

Das ist keine Folge von „Billions “!

Die Realität sieht so aus, dass man, wenn man nicht wie der Wolf der Wall Street einen illegalen Bucket Shop betreibt, Jahre oder sogar Jahrzehnte harter Arbeit und Kampf auf den Märkten investieren muss, bevor man als Trader groß rauskommen kann.

Das heißt, wenn du es überhaupt schaffst.

Ich will dich nicht entmutigen, aber es steckt Wahrheit in der Statistik, dass 90 % der Trader scheitern und nur 10 % erfolgreich sind.

Natürlich ist der Begriff „Erfolg“ relativ, und ein realistischer Trader gibt sich oft schon damit zufrieden, langfristig positive Erwartungen oder konstante Renditen anzustreben.

Unter dem Strich kann eine unrealistische Erwartungshaltung, wie zum Beispiel das Erreichen des Niveaus von „Crazy Rich Asians” in weniger als einem Jahr als Trader, zu einer großen Enttäuschung führen.

Stell dir stattdessen vernünftige Handelsziele und eine realistischere Perspektive zusammen, die auf der Zeit, dem Aufwand, der Ausbildung und dem Kapital basieren, die du brauchst, um profitabel zu bleiben.

Vermeide es, dich mit anderen Tradern zu vergleichen, und konzentriere dich stattdessen darauf, einen „Geschäftsplan” für deinen Handel zu erstellen, der deine eigenen Ressourcen und Einschränkungen berücksichtigt.

2. Mangelnde Selbstkontrolle

Oft sind Trader in der Lage, ausreichend Recherchen, Backtesting und Demo-Trading durchzuführen, um eine solide Strategie zu entwickeln. Das Problem ist jedoch, sich an den Plan zu halten.

Und wer könnte ihnen das verübeln? Es kann sehr verlockend sein, die Regeln zu vergessen, wenn der Markt große Bewegungen macht, die einfach zu gut sind, um sie sich entgehen zu lassen.

Diese Denkweise kann jedoch zu Impulsivität und Übertrading führen. Wenn man ständig dem FOMO-Syndrom nachgibt, kann dies zu einem Kreislauf aus ungeplanten Trades, mehrfachen Drawdowns und Verzweiflung führen.

Um das zu vermeiden, empfehlen einige Trading-Psychologen, sich auf einen guten Trade pro Tag zu beschränken. Das zwingt dich dazu, alle möglichen Setups zu prüfen und die beste Option herauszufiltern, was dir hilft, mehr Selbstbeherrschung zu üben.

3. Mangelndes Selbstvertrauen

Auf der anderen Seite kann auch mangelndes Selbstvertrauen für viele Trader eine Quelle der Angst sein.

Wenn du feststellst, dass du den Ratschlägen mehrerer Trading-Gurus folgst und versuchst, alle Setups aller Teilnehmer einer Trading-Chatgruppe zu kopieren, solltest du vielleicht einen Schritt zurücktreten und überlegen, ob du noch selbstständig denkst.

Erfolgreiche Trader sind diejenigen, die auf ihre Fähigkeit vertrauen können, die Märkte zu lesen und Trades auszuführen.

Wie willst du wissen, welche Trades du machen sollst, wenn die Handelssignale, auf die du dich verlässt, nicht mehr da sind?

Es ist nichts Falsches daran, mit einem Trading-Coach oder Mentor zusammenzuarbeiten, der dir die Grundlagen beibringt und dich in Sachen richtiges Handelsmanagement anleitet, aber mit der Zeit solltest du in der Lage sein, die Fähigkeiten und das Verständnis für die Märkte selbst zu entwickeln.

Letztendlich sind Trader Tag für Tag Stress und Druck ausgesetzt, aber es ist wichtig, selbstbewusst genug zu bleiben, um die Ursachen zu erkennen und zu entscheiden, welche Maßnahmen erforderlich sind, um diese zu beheben.

Die Psychologin Créde Sheehy-Kelly weist darauf hin, dass es entscheidend ist, festzustellen, ob die Ursache der Angst in erhöhten Emotionen beim Trading oder in einem allgemeineren zugrunde liegenden psychischen Problem liegt, das durch Druck ausgelöst wird und möglicherweise die Hilfe eines Fachmanns erfordert.

Vergiss auch nicht, auf dein psychisches Wohlbefinden zu achten und ab und zu eine Pause einzulegen!