This article has been translated from English to German.
Die Preisabweichung ist die Differenz zwischen dem gewünschten oder erwarteten Preis und dem tatsächlichen Ausführungspreis einer Order aus Sicht des Händlers.
Die Preisabweichung misst die Differenz zwischen dem vom Händler erwarteten Preis und dem Preis, zu dem die Order ausgeführt wurde, die sich aus den Bewegungen der zugrunde liegenden Marktpreise ergibt.
Sie wird oft separat als„Slippage”(nachteilige Preisabweichung) oder„Preisverbesserung” (vorteilhafte Preisabweichung) bezeichnet.
Bei der Verwendung von Marktorders liegt das Hauptaugenmerk oft auf Slippage (Ausführung zu einem schlechteren als dem erwarteten Preis), aber wir sollten sowohl mit Slippage als auch mit Verbesserungen rechnen.
Trader, die Limit-Orders verwenden, sind möglicherweise darauf konditioniert, weder das eine noch das andere zu erwarten.
Sie gehen davon aus, dass Limit-Orders nicht slippen können, und viele Händler denken gar nicht daran, Preisverbesserungen zu messen.
Preisschwankungen können entweder
- Symmetrisch: Sowohl Preisabweichungen als auch Preisverbesserungen werden ohne Einschränkung an den Kunden weitergegeben.
- Asymmetrisch: Die Preisverbesserung wird an den Kunden weitergegeben, aber nicht die Preisabweichung.
Im Idealfall sollte die symmetrische Preisabweichung sowohl bei Markt- als auch bei Limit-Orders angezeigt werden.
LPs können sich dafür entscheiden, jeden Auftrag zum Limitpreis auszuführen, auch wenn die Ausführung von Marktorders darauf hindeutet, dass für einen Teil der Zeit ein besserer Preis verfügbar sein sollte.
Das heißt, dass auch Limit-Orders von einer Preisverbesserung profitieren sollten.
Die Messung von Slippage oder Verbesserungen erfordert Informationen, die möglicherweise nur in den eigenen Protokollen des Händlers verfügbar sind.
Wir können uns nicht darauf verlassen, dass Aufträge den Preis enthalten, der zur Handelsentscheidung geführt hat – Marktorders enthalten überhaupt keinen Preis, und der Preis einer Limitorder entspricht nicht unbedingt dem Entscheidungspreis.
Das macht diese Kennzahl potenziell undurchsichtig und sehr subjektiv.