This article has been translated from English to German.

Im Handel ist„Korrelation”ein statistisches Maß, das zeigt, wie stark sich zwei Wertpapiere im Verhältnis zueinander bewegen.

Korrelationen werden im fortgeschrittenen Portfoliomanagement verwendet und mit dem Korrelationskoeffizienten berechnet, der zwischen -1 und +1 liegt.

Hier ist, was diese Werte bedeuten:

Positive Korrelation (Werte nahe +1):

Das bedeutet, dass sich die beiden Wertpapiere gleichzeitig in die gleiche Richtung bewegen. Steigt ein Wertpapier, steigt in der Regel auch das andere; fällt ein Wertpapier, fällt in der Regel auch das andere.

Zum Beispiel bewegen sich EUR/USD und GBP/USD oft in die gleiche Richtung, weil beide Paare mit dem USD zusammenhängen.

Wenn der USD schwächer wird, steigen oft sowohl EUR/USD als auch GBP/USD; wenn der USD stärker wird, fallen diese Paare normalerweise.

Ein weiteres Beispiel könnten zwei Aktien aus derselben Branche sein, die beide von denselben wirtschaftlichen Faktoren profitieren könnten.

Negative Korrelation (Werte nahe -1):

Dies bedeutet, dass sich die beiden Wertpapiere in entgegengesetzte Richtungen bewegen. Steigt der Kurs eines Wertpapiers, sinkt der Kurs des anderen in der Regel und umgekehrt.

Bei Währungskorrelationen zeigen EUR/USD und USD/CHF zum Beispiel normalerweise eine negative Korrelation.

Wenn der USD schwach ist, kann der EUR/USD steigen, während der USD/CHF fallen kann.

Ein weiteres Beispiel könnten bestimmte Aktien und Anleihen sein, da sie sich oft gegenläufig entwickeln.

Wenn Aktien gut laufen, können die Anleihepreise sinken, weil Investoren sich eher für Aktien mit höherer Rendite (und höherem Risiko) entscheiden, und umgekehrt, wenn Aktien schlecht laufen.

Keine oder keine Korrelation (Werte nahe 0):

Dies deutet darauf hin, dass die Kursbewegungen der beiden Wertpapiere in Bezug zueinander kein erkennbares Muster aufweisen.

Warum ist Korrelation wichtig?

Korrelation ist ein wichtiges Konzept bei der Diversifizierung, also der Strategie, verschiedene Anlagen in einem Portfolio zu kombinieren, um das Risiko zu senken.

Die Idee dahinter ist, dass, wenn Anlagen nicht perfekt positiv korrelieren, einige steigen, während andere fallen, wodurch die Performance des Portfolios ausgeglichen wird.

Das Verständnis der Devisenkorrelation ist nützlich für das Management von Engagements und Risiken.

Wenn du zum Beispiel ein positives Engagement im EUR/USD hast, kannst du einen Teil dieses Risikos ausgleichen, indem du eine negativ korrelierte Position im USD/CHF einnimmst.

Es ist aber wichtig, daran zu denken, dass sich Korrelationen im Laufe der Zeit aufgrund von Veränderungen der Marktbedingungen, geopolitischen Ereignissen oder wirtschaftlichen Faktoren ändern können .