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Der„Kimchi-Aufschlag“ist in der Welt der Kryptowährungen der zusätzliche Preisaufschlag, der an koreanischen Kryptowährungsbörsen gegenüber den globalen Bitcoin-Preisen gezahlt wird.

Sie ist ein Maß dafür, wie viel mehr Südkoreaner für Bitcoin bezahlen.

Die Differenz zwischen dem Bitcoin-Preis an südkoreanischen und nicht-koreanischen Kryptowährungsbörsen wird als „Kimchi-Prämie“ bezeichnet.

Benannt ist er nach Kimchi, einem beliebten koreanischen eingelegten Beilagengericht.

Der „Kimchi-Aufschlag“ tauchte laut Forschern der Universität Calgary erstmals Anfang 2016 auf.

In der Studie wird erklärt, dass der Grund für den Preisrückgang von Bitcoin während der Handelszeiten in Asien darin liegt, dass Händler Bitcoin zu höheren Preisen an Kryptobörsen in Südkorea verkaufen.

Das funktioniert so, dass Kryptowährungshändler große Mengen Bitcoin außerhalb des koreanischen Marktes kaufen (weil der Preis dort niedriger ist) und sie dann auf dem koreanischen Markt wieder verkaufen, um einen Gewinn zu erzielen. Dieses Phänomen wird als„Arbitrage-Handel” bezeichnet.

Anfang 2017 gab es keinen nennenswerten Unterschied zwischen dem Bitcoin-Preis in Südkorea und dem Rest der Welt, aber Anfang 2018 lag der „Kimchi-Aufschlag” bei über 50 %.

Der Spread erreichte im Januar 2018 mit 54,48 % seinen Höchststand.