This article has been translated from English to German.
Die Europäische Freihandelsassoziation (EFTA) ist eine Organisation zwischen Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz.
Die EFTA wurde gegründet, um den freien Handel und die wirtschaftliche Integration zum Vorteil ihrer vier Mitgliedsstaaten und ihrer Handelspartner auf der ganzen Welt zu fördern.
Die EFTA wurde 1960 durch das Stockholmer Übereinkommen gegründet.
Die Beziehungen zur EWG, später zur Europäischen Gemeinschaft (EG) und zur Europäischen Union (EU), stehen seit Beginn an im Mittelpunkt der EFTA-Aktivitäten.
Seit Anfang der 1990er Jahre pflegt die EFTA aktiv Handelsbeziehungen zu Drittländern innerhalb und außerhalb Europas.
Was macht die Europäische Freihandelsassoziation?
- Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung des EFTA-Übereinkommens, das die Wirtschaftsbeziehungen zwischen den vier EFTA-Staaten regelt.
- Verwaltung des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR-Abkommen), das die Mitgliedstaaten der Europäischen Union und drei EFTA-Staaten in einem Binnenmarkt, auch „Binnenmarkt“ genannt, zusammenführt.
- Ausbau des weltweiten Netzwerks von Freihandelsabkommen der EFTA.
Welche Länder gehören zur Europäischen Freihandelsassoziation?
Die EFTA -Mitgliedstaaten sind:
- Island
- Liechtenstein
- Norwegen
- Schweiz
Die vier EFTA-Staaten sind in mehreren für die Weltwirtschaft wichtigen Bereichen wettbewerbsfähig und gehören weltweit zu den Spitzenreitern in Sachen Wettbewerbsfähigkeit, Pro-Kopf-Einkommen, Lebenserwartung und Lebensqualität.
- Die Schweiz ist weltweit führend in den Bereichen Pharmazeutika, Biotechnologie, Maschinenbau, Bankwesen und Versicherungen.
- Liechtenstein ist wie die Schweiz stark industrialisiert und auf kapitalintensive und forschungs- und entwicklungsorientierte Technologieprodukte spezialisiert.
- Die WirtschaftIslands profitiert von erneuerbaren natürlichen Ressourcen, nicht zuletzt von reichen Fischgründen, und hat sich zunehmend auf andere Industriezweige und Dienstleistungen diversifiziert.
- Reichhaltige natürliche Ressourcen tragen ebenfalls wesentlich zur wirtschaftlichen Stärke Norwegens bei, darunter die Erdöl- und Erdgasförderung und -produktion, die Fischerei sowie wichtige Dienstleistungssektoren wie Seeverkehr und energiebezogene Dienstleistungen.
Wie funktioniert die Europäische Freihandelsassoziation?
Die EFTA ist eine zwischenstaatliche Organisation, die als Freihandelsblock agiert.
Sie wird vom EFTA-Sekretariat mit Büros in Genf (Schweiz) und Brüssel (Belgien) geleitet.
Ihre Aktivitäten werden von der EFTA-Überwachungsbehörde (entspricht der EU-Kommission) und dem EFTA-Gerichtshof (entspricht dem Europäischen Gerichtshof) geregelt.
Da diese Organe die Tätigkeit der EFTA im EWR (dem die Schweiz nicht angehört) regeln, ist die Schweiz weder in der Überwachungsbehörde noch im Gerichtshof vertreten.
Warum ist die Europäische Freihandelsassoziation wichtig?
Die vier EFTA-Staaten sind offene, entwickelte Volkswirtschaften mit Handelszahlen, die deutlich über dem liegen, was man von insgesamt weniger als 14 Millionen Einwohnern erwarten würde.
Die EFTA ist der neuntgrösste Handelsplatz der Welt im Warenhandel und der fünftgrösste im Dienstleistungshandel.
Die EFTA ist der drittwichtigste Handelspartner der EU für Waren und der zweitwichtigste für Dienstleistungen.
Was ist der Unterschied zwischen der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) und dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR)?
Die Europäische Freihandelsassoziation (EFTA) und der Europäische Wirtschaftsraum (EWR) sind zwei internationale Handels- und Wirtschaftsorganisationen, die unabhängig von der Europäischen Union sind, aber eng mit ihr zusammenarbeiten.
Die EFTA besteht aus Norwegen, Liechtenstein, Island und der Schweiz. Sie bietet einen Rahmen für den freien Handel zwischen den Mitgliedsstaaten und für Freihandelsabkommen (FTAs) mit anderen Ländern – vor allem mit den 28 EU-Mitgliedsstaaten.
Der EWR verbindet drei der EFTA-Staaten (Norwegen, Liechtenstein und Island) in einem Binnenmarkt mit den EU-Mitgliedstaaten.
Die EFTA und der EWR erleichtern den freien Handel und die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedsstaaten, jedoch OHNE die meisten politischen Verpflichtungen und finanziellen Auswirkungen einer EU-Mitgliedschaft.
Der Kompromiss
Die EU und die EFTA sind durch den EWR „verbunden“.
Der EWR verbindet drei EFTA-Staaten (Norwegen, Liechtenstein und Island) mit den 28 EU-Mitgliedstaaten in einem Binnenmarkt, in dem die Volkswirtschaften aller Staaten denselben Grundregeln unterliegen.
Als Mitglied des EWR können Staaten am EU-Binnenmarkt teilnehmen, ohne der EU beitreten zu müssen.
Das heißt aber auch, dass sie bei der Aushandlung von Binnenmarktvorschriften nicht mitreden können.