This article has been translated from English to German.
Der US-Verbraucherpreisindex ist im Februar 2026 im Vergleich zum Vormonat um 0,3 % gestiegen, was den Erwartungen entspricht und die jährliche Inflationsrate bei 2,4 % hält, wie aus den am Mittwoch vom Bureau of Labor Statistics (BLS) veröffentlichten Daten hervorgeht.
Der weitgehend den Erwartungen entsprechende Bericht wurde jedoch sofort von dem anhaltenden Krieg der USA und Israels gegen den Iran überschattet, der zu einem Anstieg der Ölpreise geführt und Befürchtungen geweckt hat, dass die Inflation in den kommenden Monaten stark ansteigen könnte.
Wichtigste Erkenntnisse
- Der Gesamt-VPI blieb mit 2,4 % gegenüber dem Vorjahr stabil, entsprach den Prognosen und blieb gegenüber Januar unverändert.
- Der Kern-VPI (ohne Lebensmittel und Energie) stieg um 0,2 % im Monatsvergleich – eine Verlangsamung gegenüber den 0,3 % im Januar – und um 2,5 % im Jahresvergleich, was ebenfalls den Erwartungen entspricht.
- Die Daten stammen aus der Zeit vor den US-amerikanisch-israelischen Angriffen auf den Iran am 28. Februar, was bedeutet, dass der Energieschock, der seitdem die Benzinpreise um ~20 % in die Höhe getrieben hat, erst im März-Bericht sichtbar werden wird.
Der Inflationsbericht für Februar fiel weitgehend wie erwartet aus und bot einen ruhigen Überblick über den Preisdruck. Die Händler schenkten ihm jedoch schnell keine Beachtung mehr, da es sich um alte Nachrichten handelte.
Die Daten spiegeln die Preise wider, die vor den Angriffen der USA und Israels auf den Iran am 28. Februar erhoben wurden. Seitdem ist der Rohölpreis stark gestiegen. Viele Analysten erwarten nun, dass die Gesamtinflation im zweiten Quartal wieder über 3 % steigen wird, da sich die höheren Energiekosten auf die Wirtschaft auswirken. Einige prognostizieren allein für März einen monatlichen Anstieg des Verbraucherpreisindexes um 0,9 bis 1,0 %.
Link zum offiziellen BLS-Bericht zum US-Verbraucherpreisindex (Februar 2026)
In dem Bericht setzte sich der langsame Rückgang der Inflation im Wohnungswesen fort, wobei die Mieten den geringsten monatlichen Anstieg seit fünf Jahren verzeichneten. Die Preise für Kernwaren blieben stabil, was durch den dritten Rückgang in Folge bei den Preisen für Gebrauchtwagen unterstützt wurde. Allerdings macht sich die Weitergabe der Zölle allmählich bei Bekleidung und Einrichtungsgegenständen bemerkbar.
- Wohnungsmarkt: Steigerung um 0,2 % im Monatsvergleich, größter Einzelbeitrag zur Gesamtinflation; jährliche Inflation im Wohnungsmarkt verlangsamte sich auf 3,0 %.
- Mieten: Steigerten sich nur um 0,1 % – der geringste monatliche Anstieg seit Januar 2021.
- Lebensmittel: Anstieg um 0,4 % im Monatsvergleich und 3,1 % im Jahresvergleich
- Energie: Anstieg um 0,6 %, getrieben durch einen Anstieg der Benzinpreise um 0,8 % und einen Anstieg der Heizölpreise um 11,1 %; Strompreise fielen um 0,7 %.
- Bekleidung: Steigerung um 1,3 % – der größte monatliche Anstieg seit September 2018 – aufgrund der anhaltenden Weitergabe von Zöllen
- Gebrauchtwagen: Sanken um 0,4 % und verzeichneten damit den dritten Rückgang in Folge; die Preise für Neuwagen blieben unverändert
- Gesundheitswesen: Anstieg um 0,5 % im Monatsvergleich, plus 3,4 % im Jahresvergleich
- Flugpreise: Steigerung um 1,4 %, wobei aufgrund steigender Kerosinkosten weitere starke Anstiege zu erwarten sind
Außerdem gibt's immer noch ein Problem mit der Datenqualität. Wegen des 43-tägigen Regierungsstillstands im letzten Herbst musste das BLS die fehlenden Daten für Oktober schätzen, und einige Ökonomen denken, dass dadurch der Verbraucherpreisindex um etwa 0,3 bis 0,4 Prozentpunkte zu niedrig angesetzt wurde.
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Marktreaktion
US-Dollar gegenüber wichtigen Währungen: 5 Minuten

Überlagerung des USD gegenüber den wichtigsten Währungen Schnelleres Charting mit TradingView
Der US-Dollar war schon vor der Veröffentlichung um 8:30 Uhr ET im Aufwind, weil steigende Ölpreise und geopolitische Spannungen die Risikostimmung vorsichtig hielten. Der Dollar sprang kurz nach Bekanntgabe der Zahlen an, fiel dann aber schnell wieder zurück, weil die Daten keinen neuen Impuls gaben.
Ab etwa 10:30 Uhr setzte der Greenback seinen allgemeinen Anstieg fort, da die Renditen für Staatsanleihen stiegen. Bei Börsenschluss in den USA hatte der Dollar seine Gewinne gegenüber den meisten wichtigen Währungen ausgebaut, wobei USD/JPY die Bewegung anführte, während USD/CHF und USD/EUR ebenfalls um mehr als 0,20 % zulegten.
Die verhaltene Reaktion bei der Veröffentlichung und der anschließende stetige Anstieg spiegelten das allgemeine Umfeld wider. Da allgemein erwartet wird, dass die Fed die Zinsen bei ihrer Sitzung am 17. und 18. März unverändert lassen wird, hatte der erwartungsgemäße CPI-Bericht kaum Einfluss auf die Erwartungen hinsichtlich der Geldpolitik.
Stattdessen sorgten steigende Renditen für Staatsanleihen und die geopolitische Lage dafür, dass die Nachfrage nach dem Dollar stabil blieb, da die Händler über die Februar-Daten hinausblickten und sich auf das konzentrierten, was als Nächstes kommen könnte: einen Inflationsanstieg aufgrund steigender Energiepreise.