This article has been translated from English to German.
Die Schweizer Wirtschaft hat wie erwartetwieder einen Rückgang der Inflation hingelegt , was die Erwartungen einer weiteren Lockerung durch die SNB stützt. Der Gesamt-VPI ist im September um 0,2 % gegenüber dem Vormonat gesunken, nachdem er schon vorher um 0,1 % zurückgegangen war.
Wichtigste Erkenntnisse aus dem Schweizer VPI für September
- Die Gesamtzahlen sind enttäuschend: Der Schweizer VPI fiel im September gegenüber dem Vormonat um 0,2 %, wobei die jährliche Inflation im Vergleich zum Vorjahresmonat bei 0,2 % blieb.
- Die Kerninflation bleibt gedämpft: Die Kerninflation (ohne frische und saisonale Produkte, Energie und Kraftstoffe) lag im Jahresvergleich bei nur 0,7 %, während der monatliche Kern-VPI um 0,2 % zurückging.
- Abwärtsdruck auf die Preise dominierte: Der Rückgang im Monatsvergleich war auf niedrigere Preise für Zusatzunterkünfte und Hotels, internationale Pauschalreisen, Flugreisen und die Anmietung von Privatfahrzeugen zurückzuführen.
Link zum offiziellen Schweizer Verbraucherpreisindex (September 2025)
Die Schwäche der Kerninflation war breit angelegt: Inländische Produkte fielen im Monatsvergleich um 0,3 % und importierte Produkte um 0,1 %. Diese Rückgänge glichen die Preisanstiege bei Strickwaren, Beeren und Wohnzimmermöbeln aus.
Der Bericht warf neue Fragen zur Wirksamkeit der geldpolitischen Lockerung der Schweizerischen Nationalbank auf und erhöhte den Druck auf die politischen Entscheidungsträger, Interventionsmaßnahmen in Betracht zu ziehen.
Da der Leitzins bereits bei null liegt und Berichte auf Devisenkäufe in Höhe von 5,1 Milliarden CHF im zweiten Quartal hindeuten, schlagen Analysten vor, dass Deviseninterventionen eher das Mittel der Wahl sind, als die Zinsen in den negativen Bereich zu drücken.
Marktreaktionen
Schweizer Franken gegenüber wichtigen Währungen: 5 Min.

Überlagerung von CHF gegenüber wichtigen Währungen Grafik von TradingView
Der Schweizer Franken, der schon vor der Veröffentlichung des Verbraucherpreisindexes langsam nachgab, fiel noch mehr, als die Zahlen zeigten, dass der Preisdruck im Vergleich zum Vormonat stärker zurückgegangen war.
Der CHF konnte sich im Laufe der Londoner Börsensitzung kurzzeitig von Gewinnmitnahmen gegenüber einigen seiner Gegenwährungen erholen, obwohl er gegenüber dem NZD (+0,10 %), dem GBP (+0,04 %) und dem EUR (-0,04 %) noch einige Stunden lang Verluste verzeichnete, bevor er sich wieder erholte. Der Franken machte auch seine Verluste gegenüber dem AUD (+0,14 %) und dem CAD (+0,02 %) nach der Veröffentlichung des Verbraucherpreisindex wieder wett und schloss vor Ende der Sitzung im positiven Bereich.