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Die Fälligkeit ist das Datum, an dem der Kapitalbetrag oder der Nennwert eines Finanzinstruments, wie z. B. einer Anleihe oder einer Festgeldanlage, fällig wird und vom Emittenten an den Anleger gezahlt werden muss.
Hier ein genauerer Blick darauf:
- Anleihen: Wenn eine Anleihe fällig wird, verpflichtet sich der Emittent, dem Anleihegläubiger den vollen Nennwert der Anleihe zurückzuzahlen. Wenn ein Anleger beispielsweise eine 10-jährige Anleihe mit einem Nennwert von 1.000 Dollar kauft, liegt das Fälligkeitsdatum der Anleihe zehn Jahre nach dem Kaufdatum, und zu diesem Zeitpunkt erhält der Anleger die 1.000 Dollar vom Emittenten der Anleihe zurück.
- Kredite: Bei einem Kredit ist das Fälligkeitsdatum das Datum, an dem der Kapitalbetrag eines Kredits fällig wird und an den Kreditgeber zurückgezahlt werden muss.
- Derivate: Bei einem Termin- oder Optionskontrakt ist das Fälligkeitsdatum das Datum, an dem der Kontrakt ausläuft.
- Einlagenzertifikate (CDs): Bei einem Einlagenzertifikat ist das Fälligkeitsdatum der Tag, an dem die Einlagenfrist endet und das eingezahlte Geld zusammen mit den vereinbarten Zinsen an den Einleger zurückgezahlt wird.
Es ist wichtig, das Fälligkeitsdatum eines Finanzinstruments zu kennen, weil es dir sagt, wann du mit einer Zahlung rechnen kannst, und weil es wichtig ist, um das Risiko und die Rendite einer Investition einzuschätzen.
Im Allgemeinen gilt: Je länger die Laufzeit, desto größer das Kursrisiko, was bedeutet, dass der Kurs der Anleihe bei Zinsänderungen stärker schwanken könnte. Aber längere Laufzeiten bieten in der Regel auch höhere Zinsen, um dieses Kursrisiko auszugleichen.