This article has been translated from English to German.

Im Handel wird der Begriff„Flip“oft benutzt, um eine Situation zu beschreiben, in der ein Händler seine Position von Long zu Short oder umgekehrt wechselt, oft ziemlich schnell.

Dies geschieht in der Regel als Reaktion auf sich ändernde Marktbedingungen, die auf eine mögliche Verschiebung der Kursentwicklung hindeuten.

Nehmen wir zum Beispiel an, ein Devisenhändler hat eine Long-Position auf das Währungspaar GBP/USD. Das heißt, er hat GBP gekauft und USD verkauft, weil er erwartet, dass das GBP gegenüber dem USD an Wert gewinnt.

Wenn jedoch neue Wirtschaftsdaten veröffentlicht werden oder ein bedeutendes Ereignis eintritt, das darauf hindeutet, dass das GBP gegenüber dem USD an Wert verlieren könnte, könnte der Händler beschließen, seine Position zu „flipen”.

In der Praxis würde der Händler GBP verkaufen und USD kaufen, um seine Long-Position zu schließen, und dann eine Short-Position eröffnen, indem er GBP verkauft und USD kauft. Jetzt setzt er darauf, dass das GBP gegenüber dem USD an Wert verliert.

Ein weiteres Beispiel: Wenn ein Trader eine Long-Position in einer bestimmten Aktie hält (d. h. er hat die Aktie gekauft, weil er einen Kursanstieg erwartet) und neue Informationen oder Markttrends darauf hindeuten, dass der Kurs der Aktie fallen wird, könnte der Trader beschließen, seine Position zu „umkehren”.

Dazu würde er die Aktie verkaufen, um seine Long-Position zu schließen, und dann eine Short-Position eröffnen (was bedeutet, dass er nun darauf setzt, dass der Kurs der Aktie fallen wird).

Flipping kann sich auch auf die Praxis beziehen, Aktien bei einem Börsengang (IPO) zu kaufen und sie dann schnell zu verkaufen, nachdem die Aktien den Handel auf dem offenen Markt aufgenommen haben, oft schon am ersten Handelstag.

Trader, die das machen, hoffen, von den oft erheblichen Kursanstiegen zu profitieren, die in den ersten Tagen des Handels mit Aktien eines neu börsennotierten Unternehmens auftreten können.