This article has been translated from English to German.
Die Fiskalpolitik ist das Mittel, mit dem Regierungen ihre Ausgaben und Steuern anpassen, um die Wirtschaft direkt zu beeinflussen.
Die Fiskalpolitik geht Hand in Hand mit der Geldpolitik (die Art, wie Zentralbanken die Geldmenge beeinflussen), um verschiedene wirtschaftliche Ziele zu erreichen.
Die Fiskalpolitik wurde in den 1930er Jahren populär, nachdem sie vom britischen Ökonomen John Maynard Keynes befürwortet worden war.
Er meinte, wenn ein Land in einer Rezession steckt, könnte mehr Geld in die Hände der Leute bringen, was zu Wirtschaftswachstum führen könnte. Das könnte durch Steuersenkungen oder höhere Staatsausgaben erreicht werden.
Verschiedene finanzpolitische Maßnahmen
Es gibt drei grundlegende Arten der Finanzpolitik: neutral, expansiv und restriktiv.
- Neutral – Die Staatsausgaben entsprechen in etwa den Einnahmen.
- Expansiv – Die Staatsausgaben sind höher als die Einnahmen.
- Kontraktive Finanzpolitik – Die Staatsausgaben sind niedriger als die Einnahmen.
Auswirkungen der Finanzpolitik auf die Wechselkurse
Die Auswirkungen der Finanzpolitik auf die Währung hängen stark von der wirtschaftlichen Lage ab. Da jedes Land einzigartig ist und sich das wirtschaftliche Umfeld ständig ändert, ist es sehr schwer, genau zu sagen, wie sich die Finanzpolitik auf die Wechselkurse auswirken wird.
Nehmen wir an, eine Regierung hat aufgrund einer expansiven Finanzpolitik ein Haushaltsdefizit. Um das Defizit zu finanzieren, kann die Regierung mit der Zentralbank zusammenarbeiten, um neues Geld zu drucken (auch als quantitative Lockerung bezeichnet).
Das neu gedruckte Geld kann von der Regierung für ihre Wirtschaftsentwicklungsprojekte verwendet werden. Die Erhöhung der Geldmenge kann inflationär wirken und zu einer Abwertung der Landeswährung gegenüber ausländischen Währungen führen.