This article has been translated from English to German.
Die Europäische Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF) ist ein vorübergehender Krisenmechanismus, den die Länder der Eurozone 2010 als Reaktion auf die europäische Staatsschuldenkrise eingerichtet haben.
Ihr Hauptziel war es, Mitgliedstaaten der Eurozone, die sich in schweren wirtschaftlichen Schwierigkeiten oder finanzieller Instabilität befanden, finanzielle Unterstützung zu gewähren.
Die EFSF sollte die finanzielle Stabilität in der Eurozone sichern, indem sie Anleihen und andere Schuldtitel an den Kapitalmärkten aufnahm und so Mittel beschaffte, die zur Gewährung von Krediten an bedürftige Länder, zur Rekapitalisierung von Banken oder zum Kauf von Staatsanleihen verwendet werden konnten.
Die EFSF wurde im Rahmen des Rahmenabkommens über die Europäische Finanzstabilisierungsfazilität betrieben, in dem ihre Arbeitsweise, ihre Führungsstruktur und ihre Entscheidungsprozesse festgelegt waren.
Die Fazilität wurde durch Garantien der teilnehmenden Mitgliedstaaten der Eurozone abgesichert, die ihre Gesamtkreditvergabekapazität festlegten.
Im Jahr 2012 wurde die EFSF durch den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) ersetzt, eine ständige Finanzhilfemechanismus mit einer erweiterten Kreditvergabekapazität und einem breiteren Instrumentarium zur Bewältigung von Finanzkrisen.
Der ESM wurde geschaffen, um die Widerstandsfähigkeit der Eurozone gegenüber Finanzschocks zu verbessern und die langfristige Stabilität des europäischen Finanzsystems zu gewährleisten.
Die EFSF stellt zwar keine neuen Finanzhilfeprogramme mehr bereit, verwaltet aber weiterhin die bestehenden Finanzhilfepakete, die Irland, Portugal und Griechenland vor der Einrichtung des ESM gewährt wurden.