This article has been translated from English to German.

Bisher hast du gelernt, wie du den Trend durch das Auftragen einiger gleitender Durchschnitte in deinen Diagrammen bestimmen kannst.

Du solltest auch wissen, dass gleitende Durchschnitte dir dabei helfen können, festzustellen, wann ein Trend zu Ende geht und sich umkehrt.

Als Trend-Trader möchtest du den Trend erkennen und so lange wie möglich mitmachen.

Du musst wissen, wann du einsteigen und wann du aussteigen musst.

Ein Trend kann einfach als die allgemeine Richtung des Preises über einen kurzen, unmittelbaren oder langen Zeitraum definiert werden.

Manche Trends sind kurzlebig, während andere Tage, Wochen oder sogar Monate anhalten.

Aber man weiß nicht unbedingt, wie lange ein bestimmter Trend anhält.

Ein technisches Tool, das als "Moving Average Crossover" bekannt ist, kann dir dabei helfen, den richtigen Zeitpunkt für den Ein- und Ausstieg zu ermitteln.

Ein gleitender Durchschnittskreuzungspunkt tritt auf, wenn sich zwei verschiedene gleitende Durchschnittslinien kreuzen

Da gleitende Durchschnitte ein nachlaufender Indikator sind, kann die Crossover-Technik möglicherweise keine exakten Höchst- und Tiefststände erfassen. Sie kann jedoch dabei helfen, den Großteil eines Trends zu identifizieren.

Ein System zur Ermittlung von Schnittpunkten gleitender Durchschnitte hilft bei der Beantwortung dieser drei Fragen:

  1. In welche Richtung könnte sich der Preis entwickeln (wenn überhaupt)?
  2. Wo könnte ein potenzieller Einstiegspunkt für einen Trendhandel liegen?
  3. Wann könnte ein Trend enden oder sich umkehren?

Alles, was du tun musst, ist, ein paar gleitende Durchschnitte in dein Diagramm einzutragen und auf eine Überschneidung zu warten.

Wenn sich die gleitenden Durchschnitte überkreuzen, könnte dies darauf hindeuten, dass sich der Trend bald ändern wird, wodurch du die Chance erhältst, einen besseren Einstieg zu bekommen. Durch einen besseren Einstieg hast du die Chance, mehr Pips zu machen!

Wenn Allen Iverson seinen Lebensunterhalt mit einem Killer-Crossover-Move verdient hat, warum nicht auch du?

Moving Average Crossovers

Werfen wir noch einmal einen Blick auf das Tages-Chart von USD/JPY, um den Crossover-Handel mit gleitendem Durchschnitt zu erklären.

Moving average crossovers can signal change in trend

Von etwa April bis Juli befand sich das Paar in einem schönen Aufwärtstrend. Es erreichte einen Höchststand von etwa 124,00, bevor es langsam nach unten ging. Mitte Juli sehen wir, dass der 10-SMA den 20-SMA unterschritten hat.

Und was geschah als Nächstes?

Ein schöner Abwärtstrend!

Wenn du beim Überschreiten der gleitenden Durchschnitte auf fallende Kurse gesetzt hättest, hättest du fast tausend Pips verdient!

Natürlich wird nicht jeder Trade ein Tausend-Pip-Gewinner, ein Hundert-Pip-Gewinner oder sogar ein Zehn-Pip-Gewinner sein.

Es könnte ein Verlustgeschäft sein, was bedeutet, dass du dir überlegen musst, wo du deinen Stop-Loss platzieren oder wann du Gewinne mitnehmen solltest. Du kannst nicht einfach ohne Plan loslegen!

Manche Händler schließen ihre Position, sobald ein neuer Crossover stattgefunden hat oder sobald sich der Preis um eine vorher festgelegte Anzahl von Pips gegen die Position bewegt hat.

Genau das macht Huck in ihrem HLHB-System. Sie steigt entweder aus, wenn ein neuer Crossover stattgefunden hat, hat aber auch einen 150-Pip-Stop-Loss für alle Fälle.

Der Grund dafür ist, dass man einfach nicht weiß, wann der nächste Crossover stattfinden wird. Wenn man zu lange wartet, kann man sich selbst schaden!

Bei einem Crossover-System ist zu beachten, dass es zwar in einem volatilen und/oder trendigen Umfeld hervorragend funktioniert, aber nicht so gut, wenn der Preis schwankt.

Du wirst mit Tonnen von Crossover-Signalen konfrontiert und könntest mehrmals ausgestoppt werden, bevor du wieder einen Trend erwischst.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass gleitende Durchschnittsüberkreuzungen hilfreich sind, um zu erkennen, wann sich ein Trend abzeichnet oder wann ein Trend endet.

Das Crossover-System bietet spezifische Auslöser für potenzielle Einstiegs- und Ausstiegspunkte.

Diese Auslöser sollten durch ein Chartmuster oder Ausbrüche von Unterstützungs- und Widerstandslinien bestätigt werden (worauf wir später in der Schule noch näher eingehen werden).