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Ein Oszillator ist ein technischer Indikator, der sich zwischen zwei Niveaus auf einem Kurschart bewegt.

Oszillatoren messen die Dynamik und sollen zeigen, wann ein Vermögenswert möglicherweise überkauft oder überverkauft ist.

Oszillatoren basieren auf der Theorie, dass mit nachlassender Dynamik weniger aktive Käufer und Verkäufer bereit sind, zum aktuellen Preis zu handeln.

Oszillatoren können dabei helfen, zwischen Umkehrungen und Schwankungen zu unterscheiden.

Oscillator

Sie werden oft als Barometer verwendet, um die Preisdynamik in Bezug auf Trendumfang, Erschöpfung und Trendumkehr zu messen.

Es gibt zwei große Kategorien von Oszillatoren:

  1. Zentrierte Oszillatoren, die über und unter einem Mittelpunkt oder einer Mittellinie schwanken.
  2. Band-Oszillatoren, die zwischen den Extremen „überkauft” und „überverkauft” schwanken.

Im Allgemeinen eignen sich zentrierte Oszillatoren am besten für die Analyse der Richtung der Kursdynamik, während bandgebundene Oszillatoren am besten für die Identifizierung von Überkauf- und Überverkaufsniveaus geeignet sind.

Momentum-Indikatoren, die eine Art von Oszillatoren sind, sind grafische Hilfsmittel, die zeigen können, wie schnell sich der Preis eines bestimmten Vermögenswerts in eine bestimmte Richtung bewegt.

Außerdem können sie Händlern eine Vorstellung davon vermitteln, ob sich der Preistrend wahrscheinlich fortsetzen wird.

Das Prinzip hinter dem Momentum-Indikator ist, dass bei der Handelung eines Vermögenswerts die Geschwindigkeit der Preisbewegung ihr Maximum erreicht, wenn der Zustrom neuer Käufer seinen Höhepunkt erreicht.

Wenn es keine Käufer mehr gibt, flacht der Preistrend nach dem Höhepunkt in der Regel ab oder kehrt sich um.

Die bekanntesten Oszillatoren sind Momentum, Stochastic, der Relative Strength Index (RSI), Moving Average Convergence Divergence (MACD) und der Commodity Channel Index (CCI).