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Um die Überwachung der Finanzmärkte zu verbessern, haben die Staats- und Regierungschefs der G20 im April 2009 beschlossen, das ehemalige Forum für Finanzstabilität (FSF) zu vergrößern und in Rat für Finanzstabilität (FSB) umzubenennen.

Zu den neuen Mitgliedern gehören die G20, die Sonderverwaltungsregion Hongkong, Singapur und Spanien.

Der FSB soll dazu beitragen, die Funktionsweise der Finanzmärkte zu verbessern und systemische Risiken durch einen besseren Informationsaustausch und eine verstärkte internationale Zusammenarbeit zwischen den für die Finanzstabilität zuständigen Behörden zu verringern.

Das FSF trat am 14. April 1999 in der Zentrale des IWF zu seiner ersten Sitzung zusammen und tagt seitdem halbjährlich. Im September 1999 wurde es zum Beobachter des IMFC ernannt.

Der FSB besteht aus einer Plenarsitzung, einem Lenkungsausschuss, weiteren Ausschüssen und Untergruppen, die bei Bedarf gebildet werden, sowie einem Sekretariat mit Sitz in Basel (Schweiz).

Die Plenarsitzung ist das Entscheidungsgremium des FSB.

Seine Mitglieder sind die Leiter der Finanzministerien, Zentralbanken und Aufsichtsbehörden der Mitgliedsländer, die Vorsitzenden der wichtigsten normgebenden Gremien und Zentralbankausschüsse sowie hochrangige Vertreter internationaler Finanzinstitutionen (Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, Internationaler Währungsfonds, Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und Weltbank).

Der Lenkungsausschuss gibt zwischen den Plenarsitzungen operative Leitlinien vor, um die Vorgaben des FSB umzusetzen.

Seine Zusammensetzung wird von der Plenarsitzung auf Vorschlag des Vorsitzenden festgelegt.

Die Plenarsitzung kann bei Bedarf ständige Ausschüsse und Arbeitsgruppen einsetzen.

Mitgliedschaft im Finanzstabilitätsrat
Vorsitzender (1)
Mitgliedsländer (25)
Internationale Finanzinstitutionen (4)
Internationale Normungsgremien und andere Gremien (6)