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Die Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) ist ein Sammelbegriff für die Gruppe von Maßnahmen, die darauf abzielen, die Volkswirtschaften der Mitgliedstaaten der Europäischen Union aneinander anzunähern.

Die Entscheidung für eine Wirtschafts- und Währungsunion wurde im Dezember 1991 vom Europäischen Rat in Maastricht getroffen und später im Vertrag über die Europäische Union (Maastricht-Vertrag) festgeschrieben.

Mit der Wirtschafts- und Währungsunion geht die EU einen Schritt weiter in ihrem Prozess der wirtschaftlichen Integration, der 1957 mit ihrer Gründung begann.

Die wirtschaftliche Integration bringt der EU-Wirtschaft insgesamt und den Volkswirtschaften der einzelnen Mitgliedstaaten Vorteile wie Größe, interne Effizienz und Robustheit.

Dies wiederum bietet Chancen für wirtschaftliche Stabilität, höheres Wachstum und mehr Beschäftigung – Ergebnisse, die den EU-Bürgern direkt zugutekommen.