This article has been translated from English to German.

Der Wechsel vom Demo- zum echten Handel ist zwar aufregend, aber bei den ersten Live-Trades Geld zu verlieren, ist echt nervig. Wenn du noch ganz neu im Trading bist, trifft es dich noch härter.

Aber hier ist die Sache: Jeder, der es im Trading geschafft hat, war genau dort, wo du gerade bist.

Was ist der Unterschied zwischen erfolgreichen Tradern und denen, die aufgeben? Es kommt darauf an, wie du dich von diesen frühen Verlusten erholst, die in der Regel darüber entscheiden, wie du auf spätere Gewinne reagierst.

Wie solltest du also mit deinen ersten Verlusten auf einem Live-Konto umgehen?

1. Mach eine lange Pause

Wenn du den ersten Schlag einsteckst, wird dein Gehirn dich dazu drängen, etwas zu tun – irgendetwas –, um das Geld zurückzubekommen. Hör nicht darauf. Im Ernst.

Deine Emotionen haben gerade die Kontrolle übernommen, und emotionales Handeln ist der Weg, wie du einen kleinen Verlust in eine Katastrophe verwandelst. Geh stattdessen weg von deinem Computer. Geh spazieren, schau dir eine Netflix-Serie an oder gönn dir ein paar Tage, um dich zu beruhigen, bevor du überhaupt über deinen nächsten Schritt nachdenkst.

2. Mach dir klar, dass es nichts Persönliches ist

Wenn du auf eine Reihe roter Zahlen starrst, kann es sich so anfühlen, als hätte es der Markt auf dich abgesehen, aber es hilft, sich daran zu erinnern, dass Verluste nichts über deinen Wert oder deine Intelligenz aussagen. Es sind buchstäblich nur Informationen. Sieh es so: Der Markt hat dir gerade ein teures Feedback darüber gegeben, was nicht funktioniert.

Der Markt wird von Tausenden von beweglichen Teilen beeinflusst, die niemand vollständig kontrollieren oder vorhersagen kann. Selbst Trader, die Millionen verdienen, haben Verlustserien. Was sie von anderen unterscheidet, ist, dass sie sich von Verlusten nicht aus der Ruhe bringen lassen und aus jedem einzelnen etwas lernen.

3. Gib deiner Strategie Zeit zum Atmen

Hier machen viele neue Trader einen Fehler: Sie geraten in Panik und ändern nach einem schlechten Trade komplett ihre Herangehensweise. Das ist so, als würdest du ein Restaurant aufgrund eines einzigen Gerichts, das dir nicht geschmeckt hat, negativ bewerten.

Wenn du einen Handelsplan hast (und das solltest du), halte dich lange genug daran, um zu sehen, ob er tatsächlich funktioniert. Die Märkte sind kurzfristig unvorhersehbar, aber gute Strategien bewähren sich mit der Zeit. Ein verlustreicher Trade bedeutet nicht, dass dein gesamter Ansatz wertlos ist.

4. Mach aus den Verlusten eine Lektion

Sobald du dich beruhigt hast, ist es an der Zeit, deinen Verlusttrade zu analysieren. Mach das objektiv und nicht, solange du noch emotional bist.

Stell dir die schwierigen Fragen:

  • War deine Positionsgröße angemessen oder hast du zu viel riskiert?
  • Hast du deinen Stop-Loss an einer klugen Stelle gesetzt oder war es Zufall?
  • Hast du dich an deinen Trading-Plan gehalten oder hast du improvisiert?
  • Warst du gierig oder zu selbstsicher?

Schreib das zusammen mit den wichtigsten Kennzahlen in dein Trading-Tagebuch, dann wirst du Muster in deinen Fehlern erkennen und, was noch wichtiger ist, du wirst lernen, deine Emotionen von deinen Trading-Entscheidungen zu trennen.

Der Wechsel vom Papierhandel zum Handel mit echtem Geld ist immer mit einem gewissen Schock verbunden. Die ersten Verluste tun weh, weil es echtes Geld ist und nicht nur Zahlen auf einem Bildschirm.

Die Lernkurve ist nicht so brutal, wie es scheint, wenn man mittendrin steckt. Analysiere deine Trades, riskiere nicht mehr, als du dir leisten kannst zu verlieren, und aktualisiere dein Tagebuch. Diese frühen Verluste, die sich im Moment so schmerzhaft anfühlen? Sie könnten sich am Ende als die wertvollsten Lektionen erweisen, die du jemals im Trading gelernt hast.