This article has been translated from English to German.

Ein Zombie- oder Zombie-Unternehmen ist ein Unternehmen, das derzeit kaum Gewinne macht und dessen Zukunftsaussichten düster sind.

Diese Firmen kommen gut zurecht, wenn die Zinsen niedrig sind und das Finanzsystem Kredite an verlustbringende Firmen verlängert.

Zombie-Unternehmen verdienen gerade genug Geld, um ihren Betrieb aufrechtzuerhalten und ihre Schulden zu bedienen.

Sie haben kein überschüssiges Kapital, um Wachstum anzukurbeln, und gelten als kurz vor der Insolvenz stehend.

Eine noch lockerere Geldpolitik der Zentralbanken fördert diesen „Zombifizierungsprozess“ zusätzlich.

Die Zahl der Zombie-Unternehmen ist nach der großen Finanzkrise schnell gestiegen.

Wann ist ein Unternehmen ein Zombie?

Ein wichtiges Kriterium ist natürlich, dass es über einen längeren Zeitraumnicht genug Geld verdient, vor allem wenn es seine Schulden nicht bezahlen kann.

Ein zweites Kriterium ist das Alter. JungeUnternehmen brauchen möglicherweise mehr Zeit, bis sich Investitionsprojekte auszahlen.

Schließlich spielen auch geringe Erwartungen an die künftige Rentabilität eine Rolle. Die Rentabilität kann heute aufgrund von Unternehmensumstrukturierungen oder neuen Investitionen, die letztendlich zu einer Steigerung der Rentabilität führen können, niedrig sein.

Zwar sind die Reihen der Zombie-Unternehmen noch nicht sehr lang, doch haben die jahrelange lockere Geldpolitik mit quantitativen Lockerungsmaßnahmen (QE), die hohe Verschuldung und die historisch niedrigen Zinsen in einem ZIRP- oder NIRP-Umfeld zu ihrem Wachstum beigetragen.

Zombies am Leben zu erhalten, mag zwar Arbeitsplätze sichern, wird von Ökonomen jedoch als Fehlallokation von Ressourcen angesehen, da dies das Wachstum erfolgreicher Unternehmen behindert und die Schaffung von Arbeitsplätzen hemmt.