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Die ZEW-Konjunkturumfrage misst die Stimmung der institutionellen Anleger und zeigt den Unterschied zwischen den optimistischen und pessimistischen Analysten.

Die Teilnehmer werden nach ihren Erwartungen für die nächsten sechs Monate in Bezug auf die Wirtschaft, die Inflationsrate, die Zinsen, die Aktienmärkte und die Wechselkurse in der Eurozone, Deutschland, Japan, den USA, Großbritannien, Frankreich und Italien sowie nach ihren Erwartungen für den Ölpreis gefragt.

Generell gilt eine optimistische Einschätzung als positiv (oder bullish) für den EUR, während eine pessimistische Einschätzung als negativ (oder bearish) angesehen wird.

ZEW steht für „Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung”.

Der ZEW-Indikator für die Konjunkturstimmung ist ein einfacher Stimmungsindikator, der aus der monatlichen ZEW-Finanzmarktumfrage erstellt wird.

Die ZEW-Umfrage ist eine Zusammenfassung der Einschätzungen von etwa 350 Ökonomen und Analysten zur mittelfristigen wirtschaftlichen Lage in Deutschland.

Die ZEW-Umfrage umfasst verschiedene Bereiche, Sektoren und Regionen, aber nur die Fragen, die sich speziell auf die deutsche Wirtschaft beziehen, werden für den ZEW-Konjunkturindikator verwendet.

Aus diesen Daten wird ein einfacher Indikatorwert gebildet, der die Differenz zwischen der Anzahl der Analysten, die die deutsche Wirtschaft optimistisch einschätzen, und denen, die sie pessimistisch einschätzen, angibt.

Ist der Wert negativ, ist die Mehrheit der Analysten pessimistisch. Ist der Wert positiv, ist die Mehrheit optimistisch.