This article has been translated from English to German.
Der„Clearingpreis“ist der Preis, zu dem ein Wertpapier gehandelt wird, wenn Angebot und Nachfrage nach diesem Wertpapier auf dem Markt zusammenkommen.
Mit anderen Worten: Es ist der Preis, bei dem die angebotene Menge der nachgefragten Menge entspricht und somit „der Markt ausgeglichen ist“.
Das Konzept des Clearingpreises ist grundlegend für das Verständnis der Marktpreisbildung. Es basiert auf dem wirtschaftlichen Grundprinzip von Angebot und Nachfrage:
- Wenn das Angebot die Nachfrage zu einem bestimmten Preis übersteigt (Überangebot), sinkt der Preis in der Regel, bis der Markt ausgeglichen ist.
- Umgekehrt steigt der Preis, wenn die Nachfrage das Angebot bei einem bestimmten Preis übersteigt (Nachfrageüberhang), bis der Markt „ausverkauft” ist.
Der Clearingpreis ist besonders wichtig bei Auktionen, auch bei Wertpapieren.
Bei einem Börsengang (IPO) oder einer Staatsanleiheauktion werden Wertpapiere zum höchsten Preis an die Höchstbietenden verkauft, bis alle angebotenen Wertpapiere verkauft sind. Der niedrigste Preis, zu dem alle Wertpapiere verkauft werden können, ist der Clearingpreis.
Auf Rohstoffmärkten und Börsen wird der Clearingpreis durch komplexe Algorithmen ermittelt, die Kauf- und Verkaufsaufträge abgleichen, um den Preis zu finden, zu dem die größte Menge der Ware oder des Wertpapiers gehandelt werden kann.