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Ben Bernanke ist ein US-amerikanischer Ökonom, der von 2006 bis 2014 Chef der US-Notenbank war.

Er wurde am 13. Dezember 1953 in Augusta, Georgia, geboren und hat 1975 seinen Bachelor in Wirtschaftswissenschaften an der Harvard University gemacht und 1979 am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Wirtschaftswissenschaften promoviert.

Bevor er Chef der US-Notenbank wurde, hatte Bernanke verschiedene Jobs in der Wissenschaft und als Berater.

Von 1985 bis 2002 war er Professor für Wirtschaft und öffentliche Angelegenheiten an der Princeton University und von 1996 bis 2002 Vorsitzender des Fachbereichs Wirtschaft.

Außerdem war er als Gastprofessor an der New York University und am Massachusetts Institute of Technology tätig.

Bernankes Fachgebiete sind Makroökonomie, Geldpolitik und Wirtschaftsgeschichte, insbesondere die Weltwirtschaftskrise.

Im Jahr 2002 wurde er zum Mitglied des Federal Reserve Board of Governors ernannt.

Im Jahr 2005 wurde er Vorsitzender des Wirtschaftsberaterstabs von Präsident George W. Bush und 2006 folgte er Alan Greenspan als Vorsitzender der Federal Reserve.

Während seiner Zeit bei der Federal Reserve spielte Bernanke eine wichtige Rolle dabei, die US-Wirtschaft durch die Finanzkrise von 2007 bis 2009 und die Große Rezession zu steuern.

Er führte verschiedene unkonventionelle geldpolitische Maßnahmen ein, darunter quantitative Lockerung undZinsen nahe Null, um das Finanzsystem zu stabilisieren und die wirtschaftliche Erholung zu unterstützen.

Nach seinem Ausscheiden aus der Federal Reserve im Jahr 2014 trat Bernanke als Distinguished Fellow in Residence in die Brookings Institution, einen Think Tank für öffentliche Politik in Washington, D.C., ein.

Er hat mehrere Bücher geschrieben, darunter „The Courage to Act: A Memoir of a Crisis and Its Aftermath” (2015), in dem er seine Erfahrungen während der Finanzkrise schildert.