This article has been translated from English to German.
Die richtige Positionsgröße zu wählen, ist DIE wichtigste Fähigkeit, die ein Devisenhändler haben sollte. Ja, das stimmt – es ist SO wichtig!
Bevor wir uns aber mit den Details der Positionsgröße beschäftigen, lass uns erst mal klären, was das überhaupt ist.
Was ist eine richtige Positionsgröße?
Einfach gesagt bedeutet richtige Positionsgröße, die richtige Menge an Einheiten festzulegen, die du kaufen oder verkaufen willst. Mit anderen Worten: Es geht darum, die Positionsgröße zu finden, mit der du dein Risikokomfortniveau nicht überschreitest.
Warum ist das so wichtig?
Die richtige Positionsgröße ist ein Schlüsselelement des Risikomanagements. Sie entscheidet darüber, ob Sie morgen noch traden oder heute schon pleite sind.
Überdimensionierte Trades vergrößern Gewinne und Verluste, aber das Kapital schwindet in der Regel schneller, wenn es bergab geht. Wenn Positionen zu groß sind, können selbst kleine Schwankungen von wenigen Pips Ihr Konto destabilisieren und eine Liquidation erzwingen.
Sicher, wenn du viel setzt, kannst du auch viel gewinnen. Aber was passiert, wenn du verlierst? Du musst kein Genie sein, um das zu verstehen – du verlierst auch viel.
Wenn du nicht weißt, wie du deine Positionen richtig dimensionierst, kann es passieren, dass du Trades machst, die viel zu groß für dich sind.
In solchen Fällen bist du sehr anfällig, wenn sich der Markt auch nur um wenige Pips gegen dich bewegt.
Wie können wir verhindern, dass wir zu viel riskieren?
Erkennen und anerkennen
Der erste Schritt besteht darin, zuzugeben, dass es überhaupt ein Problem ist. Zum Beispiel isst niemand zu viel, nur weil er gerne kaut. In der Regel steckt eine emotionale Belohnung dahinter.
Zu große Trades sind dasselbe. Es ist nicht immer reine Gier.
Die meisten Trader erkennen, dass ihr aggressives Verhalten mit ihrem Selbstwertgefühl zusammenhängt. Sie setzen viel, in der Hoffnung, viel zu gewinnen. Ein großer Gewinn fühlt sich wie ein Beweis dafür an, dass man gut genug ist. Das Problem ist, dass ein großer Verlust doppelt so weh tut und man die Kontrolle verliert, wenn der Kurs sich um ein paar Pips in die falsche Richtung bewegt.
Die Lösung besteht darin, sich dem Problem zu stellen. Ihr Kontostand sagt nichts über Ihren Wert aus. Sobald Sie das erkannt haben, können Sie mit klarem Kopf handeln.
Kennen Sie Ihre Grenzen
Du musst auch herausfinden, wie risikofreudig du bist. Manche Trader lieben das Risiko, andere hassen es.
Weißt du, wo du stehst?
Obwohl die meisten Devisenhändler einen festen Prozentsatz ihres Kontos bei einem Trade riskieren, gibt es keine allgemeingültige Methode, dies zu tun.
Vergessen Sie vorerst die komplizierten Berechnungen. Fragen Sie sich zunächst, wie viel Sie verlieren können, ohne dass Sie schlaflose Nächte haben.
Halten Sie Ihre Positionen klein genug, damit Sie selbst ein Verlust nicht aus der Ruhe bringt. Auf diese Weise bleibt Ihr Kopf klar, Ihr Plan bleibt intakt und Sie können weiter traden.
Bei der richtigen Positionsgröße geht es nicht um perfekte Ein- oder Ausstiege. Es geht darum, sicherzustellen, dass du Verluste verkraften kannst, ohne deine Fähigkeit, klar zu denken, zu verlieren. Das unterscheidet nachhaltiges Trading von rücksichtslosem Glücksspiel.