This article has been translated from English to German.
Eines der häufigsten Probleme für Trader ist es, zu lernen, wann und wie man Verlustpositionen schließt und gewinnbringende Forex-Trades hält. Lass uns heute über Letzteres sprechen.
Hast du dich schon mal mitten in einem offenen Trade gefragt: „Soll ich jetzt Gewinn mitnehmen oder soll ich weiterlaufen lassen?“
Vielleicht gab es Zeiten, in denen es sich als die bessere Entscheidung erwiesen hat, Gewinne frühzeitig mitzunehmen. Aber ich bin mir sicher, dass es auch Fälle gab, in denen du dir selbst an den Kopf geschlagen hast, weil du deinen Trade zu früh geschlossen hast.
Warum neigen Trader überhaupt dazu, Gewinne frühzeitig mitzunehmen? Hier sind drei mögliche Gründe:
Sie haben keine klaren Gewinnziele vor Augen.
Es ist nichts Falsches daran, dein Gewinnziel im Laufe des Handels festzulegen. Es ist einfach viel einfacher, bei einem Trade mit einem KLAREN Gewinnziel dranzubleiben, da es leichter ist, eine Aufgabe mit einem Ziel vor Augen zu Ende zu bringen.
Sie haben eine geringe Risikotoleranz.
Die mangelnde Risikobereitschaft eines Traders kann ebenfalls zu vorzeitiger Gewinnmitnahme beitragen.
Manche Trader ziehen es vor, auf Nummer sicher zu gehen und einen Gewinn von 100 USD mitzunehmen, anstatt einen Teil ihrer nicht realisierten Gewinne für weitere 50 USD zu riskieren.
Sie sind sich ihrer Handelsidee oder ihrer Handelsfähigkeiten nicht sicher.
Deinen Trade so lange zu halten, bis der Kurs dein Gewinnziel erreicht, erfordert nicht nur viel Geduld, sondern auch ein beträchtliches Maß an Selbstvertrauen.
Auf dem Weg dorthin gibt es viele Unsicherheiten, was bedeutet, dass es noch schwieriger wird, an deiner Handelsidee festzuhalten.
Es hilft auch nicht, dass es, während du zusiehst, wie deine potenziellen Gewinne wachsen, immer verlockender wird, diese Gewinne zu sichern, anstatt das Risiko einzugehen, sie zu verlieren, indem du deinen Trade offen hältst.
Ein Spatz in der Hand ist mehr wert als eine Taube auf dem Dach, sagt man.
Doch mehr noch als der potenzielle Verlust nicht realisierter Gewinne ist es die Frustration, die oft mit diesen verpassten Chancen einhergeht, die einen Trader zurückhält.
Empfohlen: Riskier dein eigenes Portfolio nicht bei einem Marktcrash.
Wie Dr. Pipslow anmerkt, ist es eine Herausforderung, gewinnbringende Trades zu halten, wenn die Kursentwicklung besonders volatil ist. Anstatt dein hart verdientes Kapital bei extremer Volatilität zu riskieren, wie wäre es, wenn du stattdessen mit simulierten Mitteln handeln würdest?
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Als Trader neigen wir dazu, zu hart mit uns selbst umzugehen, besonders wenn Papiergewinne sich in Luft auflösen. Vielleicht nehmen wir unsere Gewinne zu früh mit, um uns nicht selbst die Schuld zu geben, falls wir nicht realisierte Gewinne verlieren.
Das ist wahrscheinlich der Grund, warum der bekannte Trading-Psychologe Dr. Brett Steenbarger feststellte, dass es viel mehr Selbstvertrauen erfordert, an einem gewinnbringenden Trade festzuhalten, wenn er sich zu deinen Gunsten entwickelt. Aber wie genau kannst du dieses Maß an Selbstvertrauen erreichen?
Vertraue dir selbst.
Ja, so einfach ist das. Leider ist es nicht so einfach, wie es klingt. Du musst deiner Handelsidee so sehr vertrauen, dass du dich an den Plan hältst und deine Trades hältst, bis sie deine geplanten Gewinnziele erreichen.
Dr. Steenbarger sagt, dass man Selbstvertrauen auf zwei Arten aufbauen kann:
1. Eine selbstbewusste Denkweise entwickeln
Hier geht es darum, dich mental darauf vorzubereiten, dass der Kurs zurückfällt und deine Buchgewinne zunichte gemacht werden.
Wenn du beispielsweise in einem Trade bist, bestimmst du die möglichen Rücklaufbereiche und setzt deine Trailing Stops entsprechend.
Es wird Zeiten geben, in denen du durch Fakeouts und Rückgänge, die sich in Umkehrungen verwandeln, ausgestoppt wirst. Mach dir wegen der entgangenen Gewinne keine Vorwürfe. Erinnere dich stattdessen daran, dass du deine Sorgfaltspflicht erfüllt hast und dass es beim nächsten Mal andere Gelegenheiten gibt, die du nutzen kannst.
2. Baue auf kleinen Veränderungen auf
Damit meint Dr. Steenbarger, dass du jeweils ein kleines Stück in die richtige Richtung gehen und auf diesen Anstrengungen aufbauen solltest, um schließlich größere Veränderungen zu bewirken.
Du kannst zum Beispiel versuchen, einen Teil deiner Gewinne irgendwann mitzunehmen und den Rest offen zu lassen, entweder um dein Gewinnziel oder deinen Stop-Loss zu erreichen. Auf diese Weise kannst du Gewinne realisieren und gleichzeitig Selbstvertrauen zeigen, indem du deinen Trade bis zum Ende durchziehst.
Es kommt nicht jeden Tag vor, dass der Markt sich zu deinen Gunsten entwickelt. Aber wenn es doch einmal passiert, möchtest du dann nicht das Beste daraus machen?
Empfohlen: Die Strategie ist die halbe Miete; deine Einstellung ist der Rest.
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