This article has been translated from English to German.

Hochwertige liquide Vermögenswerte (HQLA) sind echt wichtig für das Liquiditätsmanagement von Banken und spielen eine wichtige Rolle dabei, dass Finanzinstitute ihre kurzfristigen Verpflichtungen in stressigen Zeiten erfüllen können.

Hochwertige liquide Vermögenswerte (HQLA) sind ein Konzept, das Teil der „Liquiditätsdeckungsquote” ist, die wiederum Teil der Basel-III-Standards für regulierte Bankinstitute mit Einlagengeschäft ist.

Das Ziel dieser Anforderung ist es, jederzeit über ausreichend Liquidität zu verfügen, um kurzfristige Verpflichtungen und Einlagenabhebungen zu erfüllen.

Was sind hochwertige liquide Vermögenswerte (HQLA)?

HQLA sind Vermögenswerte, die Banken und andere Finanzinstitute halten, um ihren kurzfristigen Liquiditätsbedarf in Zeiten finanzieller Belastungen zu decken.

Diese Vermögenswerte zeichnen sich durch ihr geringes Risiko, ihre hohe Bonität und die Möglichkeit aus, einfach und schnell mit minimalem Wertverlust in Bargeld umgewandelt zu werden.

HQLA sind ein wichtiger Aspekt des Liquiditätsrisikomanagements, da sie Banken dabei helfen, unerwartete Zahlungsausfälle zu überstehen und ihren Betrieb in Zeiten von Marktturbulenzen aufrechtzuerhalten.

Zu den hochwertigen liquiden Vermögenswerten (HQLA) gehören nur solche, die (in Krisenzeiten) leicht und schnell in Bargeld umgewandelt werden können.

HQLA sind Bargeld oder Vermögenswerte, die durch Verkauf (oder durch Verpfändung als Sicherheit) ohne nennenswerten Wertverlust schnell in Bargeld umgewandelt werden können.

Ein liquider Vermögenswert kann in den Bestand an HQLA aufgenommen werden, wenn er unbelastet ist, Mindestliquiditätskriterien erfüllt und seine operativen Faktoren zeigen, dass er bei Bedarf veräußert werden kann, um Liquidität zu generieren.

Die Bedeutung von HQLA

Die Bedeutung von HQLA wurde während der Finanzkrise 2008 deutlich, als viele Banken unter schwerwiegenden Liquiditätsengpässen litten, was zu ihrem Zusammenbruch führte oder staatliche Rettungsmaßnahmen erforderlich machte.

Als Reaktion auf die Krise haben die Regulierungsbehörden im Rahmen von Basel III neue Liquiditätsstandards eingeführt, wie zum Beispiel die Liquiditätsdeckungsquote (LCR).

Die LCR verlangt von den Banken, dass sie einen ausreichenden Bestand an HQLA vorhalten, um ihre Netto-Cash-Abflüsse während einer 30-tägigen Stressperiode zu decken. Durch das Halten ausreichender HQLA können Banken Liquiditätsrisiken besser steuern und zur allgemeinen Stabilität des Finanzsystems beitragen.

Arten von hochwertigen liquiden Vermögenswerten

HQLA werden in der Regel je nach ihrer Bonität, Marktfähigkeit und ihrem Risikoprofil in drei Kategorien eingeteilt:

Es gibt Level-1-Vermögenswerte, die unbegrenzt einbezogen werden können, und Level-2-Vermögenswerte, die 40 % der Liquiditätsreserve nicht überschreiten dürfen.

Level-2-Vermögenswerte sind wiederum unterteilt in Level-2A-Vermögenswerte, deren Wert einem Abschlag von 15 % unterliegt, und Level-2B-Vermögenswerte, die höheren Abschlägen unterliegen, jedoch 15 % des Bestands an HQLA nicht überschreiten dürfen.

Hier ein Überblick über die verschiedenen Arten:

  1. Level-1-Vermögenswerte: Das sind die liquidesten Vermögenswerte von höchster Qualität, die keinen oder nur minimalen Haircuts (Abschläge auf den Marktwert der Vermögenswerte) unterliegen. Zu den Level-1-Vermögenswerten gehören Bargeld, Zentralbankreserven und bestimmte Staatsanleihen von Ländern mit hoher Bonität. Diese Vermögenswerte können leicht und mit minimalen Auswirkungen auf den Preis in Bargeld umgewandelt werden.
  2. Vermögenswerte der Stufe 2A: Vermögenswerte der Stufe 2A unterliegen einem Abschlag von 15 % und umfassen hochwertige Staats-, supranationale und Unternehmensanleihen. Diese Vermögenswerte haben im Vergleich zu Vermögenswerten der Stufe 1 eine etwas geringere Bonität und Marktfähigkeit, gelten aber immer noch als hochliquide und können ohne nennenswerte Auswirkungen auf den Preis leicht auf dem Markt verkauft werden.
  3. Vermögenswerte der Stufe 2B: Vermögenswerte der Stufe 2B unterliegen einem Abschlag von 25 bis 50 % und umfassen Unternehmensanleihen mit niedrigerer Bonität, hypothekenbesicherte Wertpapiere (RMBS) und bestimmte Aktien. Diese Vermögenswerte sind zwar weniger liquide als Vermögenswerte der Stufen 1 und 2A, können aber in Krisenzeiten dennoch relativ schnell in Bargeld umgewandelt werden.

Hochwertige liquide Vermögenswerte (HQLA) sind ein wichtiger Bestandteil des Liquiditätsmanagements von Banken und helfen Finanzinstituten, ihren kurzfristigen Verpflichtungen nachzukommen und Zeiten finanzieller Belastungen zu überstehen.

Nach der Finanzkrise von 2008 haben die Regulierungsbehörden strengere Liquiditätsstandards wie den LCR eingeführt, um sicherzustellen, dass Banken über ausreichende HQLA verfügen.

Durch das Halten eines diversifizierten Portfolios aus Level-1-, 2A- und 2B-Vermögenswerten können Banken ihre Liquiditätsrisiken effektiv steuern und zu einem stabileren und widerstandsfähigeren Finanzsystem beitragen.