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Eine Eingangsorder ist eine Anweisung, die Trader ihren Brokern geben, um ein Wertpapier zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft zu einem bestimmten Preis zu kaufen oder zu verkaufen.

Dieser Preis wird oft auf der Grundlage der Analyse der Marktbedingungen durch den Trader und seiner Handelsstrategie festgelegt.

Das Wichtigste bei einer Einstiegsorder ist, dass der Handel erst ausgeführt wird, wenn der Marktpreis das festgelegte Niveau erreicht hat.

Arten von Einstiegsaufträgen

Es gibt zwei Hauptarten von Einstiegsaufträgen:

  1. Limit-Einstiegsorder: Eine Limit-Einstiegsorder ist eine Order, die entweder zum Kauf unterhalb des Marktpreises oder zum Verkauf oberhalb des Marktpreises zu einem bestimmten Preis platziert wird. Wenn ein Trader beispielsweise glaubt, dass ein Wertpapier nach Erreichen eines bestimmten Preises seinen Trend umkehren wird, kann er eine Limit-Einstiegsorder zu diesem Preis platzieren.
  2. Stop-Eingangsorder: Eine Stop-Eingangsorder ist eine Order, die platziert wird, um über dem Marktpreis zu kaufen oder unter dem Marktpreis zu einem bestimmten Preis zu verkaufen. Diese werden verwendet, wenn ein Händler glaubt, dass sich der Preis nach Erreichen eines bestimmten Niveaus weiter in die gleiche Richtung bewegen wird.

Vorteile von Einstiegsaufträgen

  1. Automatisierter Handel: Einer der Hauptvorteile von Einstiegsaufträgen ist, dass sie den automatisierten Handel ermöglichen. Sobald ein Einstiegsauftrag erteilt wurde, wird der Handel automatisch ausgeführt, wenn der festgelegte Preis erreicht ist, auch wenn der Trader den Markt nicht aktiv beobachtet.
  2. Risikomanagement: Einstiegsaufträge können ein effektives Instrument zum Risikomanagement sein. Durch die Festlegung eines bestimmten Preises für einen Trade kann ein Trader seine potenziellen Verluste begrenzen, wenn sich der Markt in eine ungünstige Richtung bewegt.
  3. Strategischer Handel: Mit Einstiegsaufträgen können Händler strategische Handelspläne auf der Grundlage ihrer Analyse der Marktbedingungen umsetzen. Sie können bestimmte Kurspunkte für den Einstieg in einen Handel auf der Grundlage ihrer Prognosen über zukünftige Kursbewegungen festlegen.

Nachteile von Einstiegsaufträgen

  1. Keine garantierte Ausführung: Eine Einstiegsorder wird nur ausgeführt, wenn der Marktpreis das festgelegte Niveau erreicht. Wenn der Preis dieses Niveau nicht erreicht, wird der Trade nicht ausgeführt.
  2. Slippage: Obwohl Einstiegsaufträge zu einem bestimmten Preis ausgeführt werden sollen, ist dies aufgrund von Marktvolatilität und schnellen Kursbewegungen nicht immer möglich. Diese Diskrepanz zwischen dem erwarteten Preis eines Handels und dem Preis, zu dem er tatsächlich ausgeführt wird, wird als Slippage bezeichnet.
  3. Erfordert Marktkenntnisse: Um Einstiegsaufträge effektiv zu nutzen, muss ein Trader die Marktdynamik gut verstehen und zukünftige Kursbewegungen genau vorhersagen können. Fehleinschätzungen können zu verpassten Handelsmöglichkeiten oder erhöhten Risiken führen.