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Christine Lagarde ist eine französische Juristin und Politikerin, die schon einige wichtige internationale Jobs hatte.

Sie wurde am 1. Januar 1956 in Paris geboren und ist Mitglied der französischen Mitte-Rechts-Partei Les Républicains.

Lagarde begann ihre Karriere als Anwältin und wurde schließlich Partnerin der internationalen Anwaltskanzlei Baker & McKenzie. Im Jahr 2004 wurde sie zur ersten weiblichen Vorsitzenden der Kanzlei gewählt.

Im Jahr 2005 stieg sie in die französische Politik ein und hatte verschiedene Ministerämter inne, darunter Außenhandelsministerin, Ministerin für Landwirtschaft und Fischerei sowie Ministerin für Wirtschaft, Finanzen und Beschäftigung.

2011 wurde Lagarde zur geschäftsführenden Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF) ernannt und war damit die erste Frau in dieser Position. Sie leitete den IWF in einer schwierigen Zeit, die von der europäischen Schuldenkrise und globalen wirtschaftlichen Turbulenzen geprägt war. Lagarde war zwei Amtszeiten lang beim IWF tätig und trat 2019 zurück.

Im November 2019 wurde Christine Lagarde als erste Frau Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB) und damit Nachfolgerin von Mario Draghi.

In dieser Funktion ist sie für die Überwachung der Geldpolitik der 19 Länder der Europäischen Union verantwortlich, die den Euro als Währung eingeführt haben.

Während ihrer ganzen Karriere war Lagarde eine Vorreiterin für Frauen in der Finanzwelt und in internationalen Führungspositionen. Sie wird regelmäßig von Forbes und anderen Publikationen als eine der mächtigsten Frauen der Welt eingestuft.