This article has been translated from English to German.

Trader sind immer von Lärm umgeben. Die Ergebnisse anderer Leute, Screenshots, Gewinnserien und heiße Tipps sind überall zu finden. Es ist verlockend, sich umzuschauen und zu fragen, wie man selbst abschneidet. Aber meistens wirkt sich diese Angewohnheit still und leise nachteilig aus.

Vor langer Zeit haben Pferdetrainer herausgefunden, dass Pferde mit Scheuklappen bessere Leistungen bringen. Scheuklappen blockieren Ablenkungen und sorgen dafür, dass sich das Pferd auf das konzentriert, was direkt vor ihm liegt. Ohne sie können selbst kleine Bewegungen im Hintergrund das Pferd erschrecken und es aus der Bahn werfen.

Als Trader habe ich festgestellt, dass sich meine Performance in der Regel verschlechterte, sobald ich begann, meine Trading-Ergebnisse mit denen anderer Forex-Trader zu vergleichen.

Diese „Ablenkung” führte in der Regel zu Verlusten sowohl für mein Handelskonto als auch für mein Mojo.

Das ist nicht nur ein Problem beim Trading. Auch im Alltag kann es dich aus der Bahn werfen, wenn du dich ständig mit anderen vergleichst. Du fängst an, deine Entscheidungen, dein Tempo und sogar deine Ziele in Frage zu stellen. Beim Trading ist diese Denkweise besonders gefährlich.

Vergleiche machen dich nicht besser. Sie machen dich reaktiv.

Jeder Trader hat einen anderen Hintergrund, eine andere Risikotoleranz, eine andere Kontogröße und eine andere Lernkurve. Was für jemand anderen funktioniert, kann für dich völlig falsch sein. Wenn du Ergebnisse vergleichst, ohne die ganze Geschichte dahinter zu kennen, vergleichst du in der Regel Äpfel mit mysteriösen Früchten.

Anstatt dich zu fragen, wie du im Vergleich zu anderen abschneidest, solltest du dich lieber fragen, ob du dich im Vergleich zu deiner Vergangenheit verbessert hast. Hältst du dich konsequenter an deinen Plan? Gehst du besser mit Risiken um als noch vor einem Monat? Triffst du weniger emotionale Entscheidungen?

Das sind die Kennzahlen, die wichtig sind.

Der Blick nach außen führt zu Frustration. Du bist vielleicht neidisch, wenn andere scheinbar weiter sind, oder entmutigt, wenn dir dein Fortschritt langsam erscheint. Keine dieser Emotionen hilft dir dabei, bessere Trades zu tätigen. Beide lenken deine Aufmerksamkeit von der einen Sache ab, die du tatsächlich kontrollieren kannst: deiner Ausführung.

Starke Trader laufen ihr eigenes Rennen. Sie machen sich keine Gedanken über imaginäre Ziellinien oder darüber, wer diese als Erster überquert hat. Sie konzentrieren sich darauf, ihren Prozess zu verfeinern und lassen die Ergebnisse im Laufe der Zeit auf sich wirken.

Es hilft auch, sich daran zu erinnern, dass du selten das ganze Bild hinter der Leistung eines anderen sehen kannst. Ein großartiger Monat könnte Glück sein. Ein großes Konto könnte das Ergebnis jahrelanger Verluste sein. Eine perfekte Kapitalkurve könnte Risiken verbergen, die du niemals eingehen würdest.

Setz deine Scheuklappen auf.

Konzentriere dich auf deine eigenen Charts, deine eigenen Regeln und deine eigenen Fortschritte.

Jeder lernt in seinem eigenen Tempo, und das ist in Ordnung. Trading ist kein Wettbewerb gegen andere Menschen. Es ist eine langfristige Übung in Disziplin, Geduld und Selbstbewusstsein.

Lauf dein eigenes Rennen und beende es in deinem eigenen Tempo.

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