This article has been translated from English to German.
„Hit the bid“bedeutet, dass ein Händler oder Investor den aktuellen Angebotspreis auf dem Markt akzeptiert.
Trader machen das meistens, wenn sie denken, dass der Preis des Vermögenswerts bald fallen könnte, und deshalb zum aktuellen Angebotspreis verkaufen wollen, bevor der Preis weiter sinkt.
Um die Bedeutung dieses Ausdrucks vollständig zu verstehen, ist es wichtig, zunächst einige grundlegende Konzepte zu verstehen.
Bid-Ask-Spread: Die Grundlage
Jedes Finanzinstrument, das auf dem Markt gehandelt werden kann, hat zwei Preise: den Geldkurs und den Briefkurs.
Der Geldkurs ist der höchste Betrag, den ein potenzieller Käufer für einen bestimmten Vermögenswert zu zahlen bereit ist. Der Briefkurs hingegen ist der niedrigste Betrag, den ein Verkäufer für denselben Vermögenswert zu akzeptieren bereit ist.
Die Differenz zwischen diesen beiden Preisen wird als Bid-Ask-Spread bezeichnet.
Dieser Spread ist ein wichtiger Indikator für die Liquidität und Volatilität des Vermögenswerts – ein geringer Spread deutet oft auf eine hohe Liquidität und geringe Volatilität hin, während ein großer Spread das Gegenteil bedeuten kann.
Den Geldkurs treffen: Was bedeutet das?
In diesem Zusammenhang bedeutet „das Gebot treffen” den Verkauf eines Wertpapiers durch einen Händler oder Investor zum aktuellen Gebotspreis.
Diese Aktion ist in der Regel eine Reaktion auf die Annahme, dass der Preis des Vermögenswerts in Kürze sinken wird. Durch das „Erreichen des Geldkurses” können Händler ihre Bestände abstoßen und möglicherweise weitere Verluste vermeiden.
Betrachten wir zum Beispiel ein Devisenhandelsszenario mit dem Währungspaar EUR/USD.
Wenn der aktuelle Geldkurs für dieses Paar 1,2000 und der Briefkurs 1,2002 beträgt und ein Händler glaubt, dass der Euro gegenüber dem Dollar schwächer werden wird, könnte er sich entscheiden, „das Gebot anzunehmen”.
Dazu würde er seine Euro zum aktuellen Geldkurs von 1,2000 USD verkaufen.
Auswirkungen des „Hitting the Bid”
Die Entscheidung, „den Geldkurs zu schlagen”, kann ein strategischer Schachzug sein, aber wie alle Handelsentscheidungen ist auch dieser mit Risiken verbunden.
Während die Hauptabsicht in der Regel darin besteht, potenzielle Verluste durch einen Kursrückgang des Vermögenswerts zu mindern, besteht immer die Möglichkeit, dass sich der Markt in die entgegengesetzte Richtung bewegt. Dieses Szenario könnte zu verpassten Gewinnchancen führen.
Außerdem ist das „Erreichen des Gebots” in der Regel eher in aktiven Handelsszenarien wie Daytrading oder Scalping anwendbar, wo Händler versuchen, von kleinen Preisschwankungen in hochliquiden Märkten zu profitieren.
Für passive Anleger oder solche mit einer langfristigen Handelsstrategie sind solche unmittelbaren Reaktionen auf wahrgenommene Markttrends möglicherweise weniger relevant.