This article has been translated from English to German.
G10 steht für „The Group of Ten“ und ist eine Gruppe von elf Industrieländern, die sich jedes Jahr treffen, um über Wirtschafts-, Währungs- und Finanzfragen zu reden.
Die elf Länder sind Belgien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, die Niederlande, Schweden, die Schweiz, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten.
Die Finanzminister und Zentralbankpräsidenten der Gruppe der Zehn treffen sich normalerweise einmal im Jahr im Rahmen der Herbsttagungen des Interimsausschusses des Internationalen Währungsfonds.
Die Zentralbankpräsidenten der Gruppe der Zehn treffen sich normalerweise alle zwei Monate bei der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich.
Die Stellvertreter der Zehnergruppe treffen sich nach Bedarf, in der Regel jedoch zwei- bis viermal im Jahr. Bei Bedarf werden Ad-hoc-Ausschüsse und Arbeitsgruppen der Zehnergruppe eingesetzt.
Offiziell bezieht sich die Gruppe der Zehn (G10) auf die Länder, die sich zur Teilnahme an den Allgemeinen Kreditvereinbarungen (GAB) bereit erklärt haben.
Dabei geht es um eine Kreditvereinbarung zwischen den Mitgliedsländern, die zum Einsatz kommt, wenn der Internationale Währungsfonds den Kreditbedarf eines Mitgliedslandes nicht vollständig finanzieren oder bedienen kann.
Die GAB wurde 1962 gegründet, als die Regierungen von acht IWF-Mitgliedern – Belgien, Kanada, Frankreich, Italien, Japan, den Niederlanden, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten – sowie die Zentralbanken von zwei weiteren Ländern, Deutschland und Schweden, vereinbarten, dem IWF Mittel zur Verfügung zu stellen, die von den Teilnehmern und unter bestimmten Umständen auch von Nichtteilnehmern in Anspruch genommen werden können.
Die G10 wurde 1964 durch den Beitritt der Schweiz, die damals nicht Mitglied des IWF war, auf elf Mitglieder erweitert, behielt jedoch ihren Namen.
Nach ihrer Gründung hat die G10 ihr Engagement gegenüber dem Fonds ausgeweitet, unter anderem durch die Veröffentlichung von Berichten, die 1969 zur Schaffung der Sonderziehungsrechte (SZR) führten.
Die G10 war auch das Forum für Diskussionen, die nach dem Zusammenbruch des Bretton-Woods-Systems zum Smithsonian-Abkommen vom Dezember 1971 führten.
Die folgenden internationalen Organisationen sind offizielle Beobachter der Aktivitäten der G10: die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), die Europäische Kommission, der IWF und die OECD.