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Wie bei jedem anderen Wertpapier schauen Investoren auf die Bonität, um zu sehen, ob ein Schuldner einen Kredit zurückzahlen kann. Im Devisenhandel geht es bei der Bonität meistens um Staatsanleihen oder Anleihen, die von Regierungen zur Finanzierung öffentlicher Projekte und Dienstleistungen ausgegeben werden. Die Bonität wird normalerweise mit Buchstaben wie AAA, BB+ oder D angegeben.

Da Staatsschulden meist in Fremdwährungen ausgegeben werden, haben Länder mit instabilen Wechselkursen oder geringem Wirtschaftswachstum oft schlechte Kreditratings, weil sie ein höheres Risiko haben, ihre Investoren nicht zurückzahlen zu können. Deshalb müssen Länder mit niedrigen Kreditratings oft mehr zahlen als Länder mit guten Ratings, um den gleichen Betrag an den Märkten zu leihen.

Haben Kreditratings direkten Einfluss auf meine Lieblingswährungspaare?

Da Kreditratings eine wichtige Rolle in den Analysen von Investoren spielen, können wichtige Ankündigungen von großen Kreditratingagenturen direkten Einfluss auf deine Devisengeschäfte haben.

Beachte, dass nicht alle Ratingagenturen mit ihren Bewertungen übereinstimmen, was darauf hindeutet, dass keine einzelne Ratingagentur ein vollständiges Bild der Lage bei der Analyse von Staatsschulden liefern kann.