This article has been translated from English to German.
Eine Desktop-Wallet ist eine gängige Art von Krypto-Wallet, mit der du deine privaten Schlüssel sicher auf der Festplatte deines Computers speichern und verwalten kannst.
Das heißt, ein Desktop-Wallet ist einfach eine Software, die du auf deinem Desktop-Computer (oder Laptop) installierst, ähnlich wie du eine Mobile-Wallet-App auf deinem Smartphone oder Tablet installierst.
Sie sind super einfach und benutzerfreundlich, und du musst nicht zwischen Offline- und Online-Status hin- und herwechseln, um Transaktionen durchzuführen.
Die meisten Desktop-Wallets befinden sich auf einem Desktop-Computer (logisch!), der höchstwahrscheinlich immer mit dem Internet verbunden ist (doppelt logisch!), wenn er eingeschaltet ist. Dadurch sind Desktop-Wallets in der Regel Hot Wallets – immer eingeschaltet und immer verbunden! Sie sind heiß, yo!
Und da du nicht direkt mit einer Krypto-Börse zu tun hast, ist die Wallet höchstwahrscheinlich fast immer nicht-verwahrend, was bedeutet, dass du (und nicht eine Krypto-Börse) die vollständige Kontrolle über deine privaten Schlüssel und Krypto-Bestände hast.
Bei Custodial Wallets hingegen, wie du sie bei einer CEX wie Kraken oder FTX findest, liegt die Kontrolle über deine privaten Schlüssel in den Händen des Unternehmens, das die Krypto-Börse betreibt. In diesem Fall wäre das Kraken oder FTX. Kraken zum Beispiel gibt dir über ein Online-Kraken-Konto oder eine mobile App Zugriff auf deine Krypto-Bestände, aber die Anmeldedaten, die du verwendest (eine Kombination aus Benutzername und Passwort oder Fingerabdruck), sind nicht deine privaten Schlüssel. Kraken speichert und kontrolliert deinen privaten Schlüssel in seinem Netzwerk und ist somit für dessen sichere Aufbewahrung verantwortlich.
Wie funktioniert eine Desktop-Wallet?
Die Bedienung einer Desktop-Wallet ist ziemlich einfach. Du interagierst mit ihr auf die gleiche Weise wie mit anderen Arten von Krypto-Wallets.
Nach der Installation der Software klickst du, wie bei den meisten anderen auf deinem Computer installierten Anwendungen, einfach auf das Programmsymbol auf deinem Desktop, um die Anwendung zu starten. Nach der Anmeldung gibst du mindestens ein Passwort (und manchmal einen Benutzernamen oder 2FA-Anmeldedaten ) ein, und schon bist du drin!
Das ist ganz einfach!
Mit deiner Desktop-Wallet hast du weiterhin Zugriff auf deine privaten und öffentlichen Schlüssel, die zum Signieren und Ausführen von Transaktionen verwendet werden.
Wie bei anderen Wallet-Typen üblich, braucht der Absender deinen öffentlichen Schlüssel, um dir Kryptowährung zu schicken.
Wenn du Kryptowährungen sendest, brauchst du die Adresse der Person, an die du sie sendest.
Ganz normal also.
Warum solltest du also eine Desktop-Wallet wählen, um deine Kryptowährungen zu speichern und zu verwalten? Was ist daran so besonders?
Nun, zunächst mal gelten sie als sicherer als webbasierte Wallets, weil du nur von dem Ort aus darauf zugreifen kannst, an dem sich dein Computer befindet, und weil du die Kontrolle über deine privaten Schlüssel hast.
Außerdem hast du den zusätzlichen Vorteil, dass du deine Desktop-Wallet schnell vom Internet trennen und nur dann online gehen kannst, wenn es unbedingt nötig ist. Dadurch bist du weniger anfällig für Hacker, Malware und Viren.
Die besten Desktop-Wallets bieten Unterstützung für mehrere Währungen und unterstützen über 250 verschiedene digitale Vermögenswerte.
Bei manchen Desktop-Wallets kannst du deine Kryptowährungen direkt über die Software gegen andere Kryptowährungen tauschen! Wie cool ist das denn!
Du musst also nicht erst einen Kryptowährungsbetrag in eine andere Wallet überweisen, um ihn zu handeln.
Und Desktop-Wallets wie Atomic und Exodus unterstützen auch das Staking direkt aus deiner Wallet heraus. Cool!
Sicherheitsaspekte
Da du mit einem Computer arbeitest, um auf deine Desktop-Wallet-Software zuzugreifen, musst du auf die Sicherheit und den Zugriff auf dein Gerät achten.
Im Gegensatz zu zentralisierten Börsen-Wallets, bei denen für deine Sicherheit weitgehend gesorgt ist, ist das bei Desktop-Wallets genau umgekehrt.
Durch die Verbindung mit dem Internet ist dein Gerät potenziell Viren, Spyware, Malware und Hackern ausgesetzt.
Neben der sicheren Aufbewahrung deines Benutzernamens, Passworts und deiner 2FA-Anmeldedaten musst du auch dein Betriebssystem, deine Antivirenprogrammdefinitionen, Spyware- und Malware-Kontrollen, Firewall-Einstellungen und andere Softwareanwendungs-Updates auf dem neuesten Stand halten.
Das kann eine große Herausforderung sein, mit der du dich vielleicht nicht beschäftigen möchtest.