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Wenn du nicht gerade neu im Trading bist, weißt du bestimmt, dass Trendtrading eine der beliebtesten Methoden ist, um mit Vermögenswerten zu handeln.

Da Trends bis zu ihrem Ende Geld einbringen können, verbringen Trader viel Zeit damit, ihre Fähigkeiten im Trendhandel zu verbessern.

Hier sind fünf Fragen, die du dir stellen kannst, wenn du über einen Trendhandel nachdenkst oder dich gerade in einem Trendhandel befindest:

1. Nutzt du Tools und Indikatoren, die beim Trendhandel hilfreich sind?

Es ist verlockend, so viele Indikatoren wie möglich in dein Chart zu packen, aber du solltest dich nur auf diejenigen konzentrieren, die dir beim Handel mit einem TREND helfen können.

Das bedeutet, dass du Trendindikatoren wie gleitende Durchschnitte verwenden solltest, um die allgemeine Richtung der Preise zu erkennen, oder Momentumindikatoren wie ADX und CCI, um zu überprüfen, ob ein Trend erschöpft ist oder gerade erst beginnt.

Selbst Price-Action-Trader müssen darauf achten, nur klare Trendlinien zu markieren, anstatt Linien um eindeutig gebrochene oder unreife (d. h. weniger als drei Hochs oder Tiefs) Trends zu ziehen.

2. Kannst/solltest du bei Rückgängen kaufen?

Ein Trend ist normalerweise nachhaltiger, wenn er Rückgänge aufweist. Diese Rückgänge bieten Chancen, in einen Trend einzusteigen oder die Positionsgröße zu erhöhen. Das heißt aber nicht, dass du bei JEDEM Rückgang zuschlagen solltest.

Zum einen erhöht das Eingehen oder Aufstocken einer Position den mentalen Druck, den Trade mit Gewinn zu schließen. Dies könnte zu Fehlern führen, die vermeidbar gewesen wären, wenn du dir nicht so viele Gedanken über deine Gewinn- und Verlustrechnung gemacht hättest.

Du solltest nur bei Kursrückgängen einsteigen, wenn das Teil deines Handelsplans ist. Wenn es deine Art, mit dem Handel umzugehen, nicht verändert und du dein maximales Risiko pro Handel nicht überschreitest, kannst du ruhig den Auslöser betätigen.

3. Drückst du verantwortungsbewusst?

Rückgänge sind nicht die einzigen Gelegenheiten, um Positionen hinzuzufügen. Du kannst deine Trades auch durch „Scaling-in” von Positionen an anderen Punkten ausüben, solange die Preisentwicklung deine Einschätzungen bestätigt.

Aber Scaling-in erfordert mehr als nur das Hinzufügen von Einheiten, wann immer dir danach ist.

Du musst die genauen Kursbedingungen für das Hinzufügen von Positionen identifizieren, wissen, wie viel du jedes Mal hinzufügst, UND einen Plan haben, um Gewinne zu sichern oder Verluste zu realisieren, wenn der Trend irgendwann endet.

4. Ist der Trend NOCH IMMER dein Freund?

Wie gute Disney-Live-Action-Remakes, Fidget Spinner und große öffentliche Versammlungen haben auch alle guten Dinge einmal ein Ende.

Selbst Trader wissen, dass das Sprichwort „Der Trend ist dein Freund” eigentlich bedeutet „Der Trend ist dein Freund, bis er sich umkehrt”.

Um einen Trendhandel zu maximieren, musst du darauf vorbereitet sein, wenn der Trend endet. Das bedeutet, dass du ständig seine Dynamik bewerten und nach fundamentalen und technischen Katalysatoren Ausschau halten musst, die ihn beenden könnten.

Wenn du dir der Struktur und des Potenzials des Trends bewusst bist, kannst du deine Ein- und Ausstiege besser positionieren, um deine Gewinne zu maximieren und deine Verluste zu minimieren.

5. Ist der Gegentrendhandel etwas für dich?

Eine weitere Möglichkeit, mit einem Trend Geld zu verdienen, besteht darin, von seiner Umkehr zu profitieren.

Gegenläufiges Trading ist abernicht für jeden geeignet! Es braucht Zeit, Geduld und VIEL Disziplin, um erfolgreich gegen einen offensichtlichen Trend zu traden.

Aber mit viel Erfahrung und nachdem du deine Hausaufgaben gemacht hast, ist das Auswählen von Hochs und Tiefs genauso gut wie jede andere Handelstechnik, solange du IMMER daran denkst, ein angemessenes Risikomanagement zu praktizieren.

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