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Beim Trading ist es genauso wichtig, offene Positionen aktiv zu verwalten, wie einen Plan zu erstellen.

Hier sind drei Tipps, die dir bei der Verwaltung deiner aktiven Trades helfen.

1. Bleib am Ball mit dem Markt.

Egal, ob du einHardcore-Technik-oderFundamentalanalytikerbist oder vielleicht ein bisschen von beidem, du kannst nicht leugnen, dass Wirtschaftsberichte die Preisentwicklung beeinflussen. Deshalb lohnt es sich, Ereignisse im Auge zu behalten, die Risiken für deine Trades darstellen.

Manche sagen, dass die Reaktion des Marktes auf die Nachrichten wichtiger ist als die Nachrichten selbst. Aber wie kannst du das Beste aus einer Reaktion machen, wenn du keine Ahnung von den Nachrichten hast?

Vergiss nicht, immer auf potenzielle Game-Changer zu achten, die deine Erwartungen an den Verlauf deines Handels zunichte machen oder zumindest davon ablenken könnten.

2. Sei flexibel mit deinem Handelsplan.

Wenn du dieSchool of Pipsologygelesen hast, solltest du bereits wissen, wie wichtig es ist, mit deinemHandelsplan flexibel zu sein.

„Flexibel” zu sein bedeutet nicht, völlig spontan zu sein und deinen ursprünglichen Plan überhaupt nicht zu befolgen. Es bedeutet lediglich, dass du Anpassungen vornehmen, die auf Faktoren basieren, die sich seit der Erstellung deines ursprünglichen Plans geändert haben.

Flexibel zu sein erfordert, dass du die Gültigkeit deiner Einstellungen im Laufe der Zeit ständig überprüfst.

Denk auch daran, dass dein Trade umso mehr verschiedenen Ereignisrisiken ausgesetzt ist, je länger du ihn offen hältst.

Wie lange hattest du ursprünglich vor, deinen Trade offen zu halten? Ist dein Setup nach ein paar Stunden, Tagen oder sogar Wochen noch gültig?

Nehmen wir an, du entdeckst ein potenziellesDouble Topbeim AUD/USD als Intraday-Trade. Du hast bei dem „Top” eine Short-Position eröffnet und wartest darauf, dass der Kurs fällt.

Nach ein paarHandelssitzungensiehst du aber, dass sich das Paar nur in der Nähe deines Einstiegsniveaus bewegt. Ist dein „Double Top” noch aktuell oder solltest du deine Gewinne frühzeitig mitnehmen?

3. Aktualisiere deine Orders und Positionsgrößen.

Nur weil du das ideale Risiko-Ertrags-Verhältnis und einen „narrensicheren” Handelsplan hast, heißt das nicht, dass du deine Order-Levels undPositionsgrößen nicht auch anpassen solltest. Denk daran, dass dudein Risiko minimieren möchtest.

Wenn ein oder zwei Faktoren in deinem Handelsplan nicht wie gewünscht laufen, du aber dennoch von deiner Idee überzeugt bist, solltest du vielleicht deine Positionsgrößen reduzieren.

Wenn du hingegen feststellst, dass sich die Kursentwicklung besser als erwartet entwickelt hat, könntest du auch in Betracht ziehen, deine Stop-Loss-Limitsanzupassen oder Teilgewinne mitzunehmen.

Es wäre natürlich besser, wenn diese Anpassungen von Anfang an in deinem ursprünglichen Handelsplan enthalten wären, aber besser spät als unprofitabel, oder?

Behalte diese drei einfachen Tipps beim Trading im Hinterkopf, damit du deine gut durchdachten Trading-Pläne nicht verschwendest. Bevor du dich versiehst, werden diese Praktiken schon zu Gewohnheiten geworden sein!

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