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Der USD/CAD hat nach den starken Verlusten Ende Dezember einen super Start ins neue Jahr hingelegt!
Wie hoch kann USD/CAD steigen, bevor es die Aufmerksamkeit der US-Dollar-Bären auf sich zieht?
Wir schauen uns mal genauer an, wo die möglichen Widerstände liegen, die den Bullen diese Woche einen Strich durch die Rechnung machen könnten.
USD/CAD: 4-Stunden-Chart

USD/CAD 4-Stunden-Forex -Chart von TradingView
Falls du es verpasst hast: Der US-Dollar hat den Dienstag höher abgeschlossen, weil die Händler die schwachen US-Frühindikatoren weitgehend ignoriert haben und sich auf die Idee gestützt haben, dass die US-Wirtschaft immer noch besser dasteht als die meisten ihrer Konkurrenten.
Der kanadische Dollar hingegen konnte nicht mit derselben Begeisterung rechnen. Die fallenden Ölpreise waren ein Gegenwind, und die Gerüchte über mögliche US-Militäraktionen in strategisch wichtigen Gebieten wie Grönland (und vielleicht Kanada?) haben den Druck noch verstärkt.
Denken Sie daran, dass die Richtungstendenzen und die Volatilität der Marktpreise in der Regel von den Fundamentaldaten bestimmt werden. Wenn Sie sich noch nicht mit den Fundamentaldaten des US-Dollars und des kanadischen Dollars beschäftigt haben, dann ist es an der Zeit, einen Blick in den Wirtschaftskalenderzu werfen und sich überdie täglichen Fundamentaldaten auf dem Laufenden zu halten!
Der USD/CAD hat in den letzten Dezemberwochen ordentlich was einstecken müssen, aber der Verkauf hat schließlich bei 1,3640 nachgelassen. Seitdem hat sich das Paar erholt und wird jetzt wieder über der psychologischen Marke von 1,3800 gehandelt.
Dieser Bereich hat technisch gesehen eine große Bedeutung. Die aktuellen Preise entsprechen der ehemaligen Trendlinienunterstützung aus der zweiten Hälfte des Jahres 2025, die sich seitdem umgekehrt hat, und sie liegen auch nahe dem 38,2 %-Fibonacci-Retracement des Rückgangs im Dezember. Der 200 SMA auf dem 4-Stunden-Chart ist ebenfalls in der Nähe, was den Händlern viel zu denken gibt.
Wenn USD/CAD hier auf Widerstand stößt und umschlägt, könnte sich der Abwärtstrend vom Dezember leicht wieder durchsetzen. Damit käme 1,3700 wieder ins Spiel, wobei ein tieferer Rückgang die Tür für eine erneute Prüfung der Tiefststände von 1,3640 öffnen würde.
Auf der Oberseite würde ein anhaltender Anstieg über 1,3900 die Stimmung ändern, wenn die Dollar-Bullen die Kontrolle behalten und sich durchsetzen. Von dort aus wäre ein Anstieg in Richtung der psychologischen Marke von 1,4000 durchaus möglich.
Egal, für welche Richtung du dich entscheidest, denk daran, eingutes Risikomanagementzu betreiben und aufwichtige Faktoren zu achten, die die allgemeine Marktstimmung beeinflussen könnten.
Haftungsausschluss:
Bitte beachte, dass die hier bereitgestellten technischen Analysen nur zu Informations- und Bildungszwecken dienen. Sie sollten nicht als Handelsempfehlung oder Vorschlag für eine bestimmte Ausrichtung verstanden werden. Die technische Analyse ist nur ein Aspekt einer umfassenden Handelsstrategie. Die besprochenen technischen Konstellationen sollen potenzielle Bereiche von Interesse hervorheben, die andere Händler möglicherweise beobachten. Letztendlich liegen alle Handelsentscheidungen, Risikomanagementstrategien und die daraus resultierenden Ergebnisse in der alleinigen Verantwortung jedes einzelnen Händlers. Bitte handle verantwortungsbewusst.
