This article has been translated from English to German.
Laut den Zahlen vom Australian Bureau of Statistics (ABS) ist die australische Wirtschaft im Dezemberquartal 2025 saisonbereinigt um 0,8 % gewachsen.
Das Ergebnis entspricht dem im Juni-Quartal verzeichneten Tempo und bedeutet eine deutliche Beschleunigung gegenüber dem Wachstum von 0,5 % im September-Quartal. Im Laufe des Jahres wuchs die Wirtschaft um 2,6 %, was eine deutliche Belebung gegenüber dem schwachen Jahreswachstum von 0,8 % zum Ende des Jahres 2023 darstellt.
Wichtige Erkenntnisse aus dem australischen BIP-Bericht
- Das BIP stieg im Dezemberquartal 2025 in Kettenvolumenum 0,8 % gegenüber dem Vorquartal, nach 0,5 % im dritten Quartal 2025. Das jährliche Wachstum lag bei 2,6 %.
- Das nominale BIP stieg im Quartal um 1,8 %, wobei der implizite Preisdeflator des BIP um 1,0 % zulegte, was auf stabilere Inlandspreise und eine leichte Verbesserung der Terms of Trade (+0,4 %) zurückzuführen ist.
- Die private und die öffentliche Nachfrage trugen jeweils 0,3 Prozentpunkte zum vierteljährlichen BIP-Wachstumbei, während die inländische Endnachfrage insgesamt 0,5 Prozentpunkte beisteuerte.
- Der Konsum der privaten Haushalte stieg um 0,3 %, angeführt von den frei verfügbaren Kategorien wie Hotels, Cafés und Restaurants (+1,4 %), Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (+2,1 %) sowie Freizeit und Kultur (+0,8 %), die durch Sonderverkäufe am Black Friday und Boxing Day, große Sportveranstaltungen und die Schulferien angekurbelt wurden.
- Die Sparquote der privaten Haushalte stieg von 6,1 % im Septemberquartalauf 6,9 %, da das Wachstum des verfügbaren Einkommens (+1,8 %) das nominale Ausgabenwachstum (+1,1 %) übertraf.
- 17 von 19 Branchen verzeichneten im Quartalein positives Wachstum der Bruttowertschöpfung, wobei der Bergbau (+2,6 %) und die Landwirtschaft (+2,5 %) den Gütersektor anführten.
- Der Außenhandel schmälerte das Wachstum um 0,1 Prozentpunkte, da der Anstieg der Importe um 1,8 % den Anstieg der Exporte um 1,4 % übertraf.
Das Dezemberquartal profitierte von mehreren Faktoren: einer starken landwirtschaftlichen Ernte, einer erhöhten Nachfrage nach Eisenerz aus China, einem Anstieg des Inlandstourismus im Zusammenhang mit großen Sportveranstaltungen und Konzerten sowie einer verlängerten Verkaufsförderungsphase im Einzelhandel, die vom Black Friday bis weit in den Boxing Day hineinreichte.
Insbesondere der Bergbau erholte sich von den wetterbedingten und wartungsbedingten Störungen im Vorquartal, wobei sowohl die Eisenerz- als auch die Kohleproduktion anzogen.
Link zum offiziellen australischen BIP (4. Quartal 2025)
Im Inland war das Bild der privaten Haushalte differenzierter. Während die Ausgaben um moderate 0,3 % stiegen, deutet der starke Anstieg der Sparquote auf 6,9 % darauf hin, dass die Haushalte eher finanzielle Puffer aufbauen, als ihre Einkommenszuwächse vollständig auszugeben.
Der Bausektor blieb der einzige Schwachpunkt unter den wichtigsten Sektoren und schrumpfte im Quartal um 0,5 %, da die Aktivitäten im Bereich der Baustellenvorbereitung und des schweren Tiefbaus zurückgingen.
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Marktreaktionen
Australischer Dollar gegenüber wichtigen Währungen: 5 Minuten

Überlagerung des AUD gegenüber den wichtigsten Währungen Schnelleres Charting mit TradingView
Der australische Dollar, der schon vor der Veröffentlichung der BIP-Zahlen nachgab, hat seinen Abwärtstrend fortgesetzt, obwohl die tatsächlichen Ergebnisse besser als erwartet waren.
Der AUD/JPY war am stärksten von den Verkäufen betroffen, fiel gegenüber dem Niveau vor der Veröffentlichung um etwa 0,55–0,65 % und driftete während der gesamten Sitzung weiter nach unten, wobei er zeitweise einen Verlust von 0,65 % erreichte. Gegenüber dem GBP und dem CAD verzeichnete der Aussie mit etwa 0,20–0,30 % geringere Verluste, was einer „Buy the Rumor, Sell the News”-Reaktion zu entsprechen schien.
Die australische Währung blieb im Laufe der asiatischen Handelssitzung unter dem Niveau nach der Veröffentlichung des BIP und ignorierte die überwiegend besser als erwarteten chinesischen PMI-Daten, da die Risikoaversion aufgrund der Spannungen im Nahen Osten weiterhin vorherrschte.