This article has been translated from English to German.
Der Detrended Price Oscillator (DPO) versucht, den Trend aus dem Kurs rauszunehmen, damit Trader Kurszyklen mit ihren Hochs und Tiefs leichter erkennen können.
Wie der Name schon sagt, ist der DPO ein technischer Indikator, der Infos über den Preis eines Vermögenswerts liefert, ohne die bestehenden Preistrends zu berücksichtigen.
Zyklen, die länger sind als der für den Indikator festgelegte Zeitraum, werden rausgenommen, sodass nur die kurzfristigeren Zyklen übrig bleiben.
Der DPO wird nach links verschoben, damit der Indikator mit den Hochs und Tiefs des Preises übereinstimmt.
Die Idee dahinter ist, dass detrendierte Preise Tradern helfen können, den Kauf- und Verkaufsdruck auf der Grundlage kurzfristiger Kursschwankungen eines Vermögenswerts zu verstehen, ohne größere Auf- oder Abwärtsbewegungen des Kurses zu berücksichtigen.
Wie man den Detrended Price Oscillator (DPO) benutzt
Der Detrended Price Oscillator (DPO) wird verwendet, um Zyklen mit ihren Spitzen und Tiefpunkten zu identifizieren.
Zyklen können durch Zählen der Zeiträume zwischen Spitzen und Tiefpunkten geschätzt werden.
Man kann mit kürzeren und längeren DPO-Einstellungen experimentieren, um die beste Lösung zu finden.
Eine der grundlegenden Annahmen des DPO ist, dasslangfristige Preistrends aus kurzfristigen Preistrends bestehen und dass langfristige Trends nur durch die Betrachtung kurzfristiger Trends verstanden werden können.
Starke Spitzen und Tiefpunkte imDPO deuten auf mögliche Umkehrungen des Gesamttrends hin.
Wie berechnet man den Detrended Price Oscillator (DPO)?
Um den Detrended Price Oscillator zu berechnen, musst du einen Zeitraum festlegen, der als Indikator für einen Preistrend angesehen werden kann.
Wenn die Preise zum Beispiel über einen Zeitraum von zwanzig Tagen stetig steigen, würdest du „20” als den Zeitraum verwenden, der einen Trend anzeigt.
Teile diesen Zeitraum durch zwei und addiere eins, um eine Zahl n zu erhalten.
Dann nimmst du den gleitenden Durchschnitt des Kurses eines Vermögenswerts n Tage vor dem betreffenden Zeitraum und ziehst diesen vom Schlusskurs des Vermögenswerts für diesen Zeitraum ab.
Die resultierende Zahl ist der DPO für diesen Zeitraum.
Diese Berechnungsmethode stellt sicher, dass zwar kurzfristige Preistrends in einem DPO-Chart berücksichtigt werden, längerfristige Trends jedoch ausgeschlossen bleiben.
DPO = Schlusskurs (vor n/2 + 1 Perioden) – n Perioden SMA
